Mehrere LKW in Flammen – A2 nach schwerem Unfall wieder frei

Braunschweig.  Nach einem Unfall fahren mehrere LKW auf der A2 bei Braunschweig ineinander und fangen Feuer. Acht Menschen werden verletzt.

Bei einem Folgeunfall sind in der Nacht im Stau mehrere LKW auf der A2 bei Braunschweig ineinander gefahren und in Flammen aufgegangen. Über 100 Feuerwehrleute aus Braunschweig und Helmstedt waren bis in den nächsten Vormittag im Einsatz. 

Bei einem Folgeunfall sind in der Nacht im Stau mehrere LKW auf der A2 bei Braunschweig ineinander gefahren und in Flammen aufgegangen. Über 100 Feuerwehrleute aus Braunschweig und Helmstedt waren bis in den nächsten Vormittag im Einsatz. 

Foto: Feuerwehr Lehre

Feuerwehr und Polizei haben auf der A2 eine unruhige Nacht gehabt. Im Rückstau eines Unfalls fuhren mehrere LKW ineinander und fingen Feuer. Insgesamt wurden acht Menschen verletzt.

Mehrere LKW kollidieren im Stau auf A2 und fangen Feuer

Wie die Feuerwehr berichtet, kam es zunächst gegen 2.50 Uhr zu einem Unfall zwischen den Anschlussstellen Braunschweig-Ost und Flughafen. Ein Pkw prallte auf einen LKW, der 23-jährige Autofahrer verlor laut Autobahnpolizei die Kontrolle über sein Fahrzeug, geriet ins Schleudern und kam auf dem mittleren von drei Fahrstreifen zum Stehen.

Reisebus fährt in unbeleuchteten PKW

Nachdem er sein Fahrzeug leicht verletzt verlassen hatte, fuhr ein Reisebus in den unbeleuchteten Pkw hinein. Zwei Fahrgäste wurden hierbei ebenfalls leicht verletzt. Alle Beteiligten konnten ihre Fahrzeuge eigenständig verlassen. Während der Reisebus und der Pkw erheblich beschädigt wurden, konnte der 53-jährige Lkw-Fahrer seine Fahrt fortsetzen.

Bei diesem ersten Unfall waren der Rüstzug der Berufsfeuerwehr, die Ortswehr Bienrode, sowie vier Rettungswagen und ein Notarzt im Einsatz. Noch während die Kameraden die Einsatzstelle abarbeiteten, kam es im Rückstau zu einem weiteren schweren Unfall.

LKW fährt am Stauende auf Lastzug auf

Gegen 3.25 Uhr fuhr ein Sattelzug auf einen zweiten Sattelzug auf, wie die Polizei weiter berichtet. Die Kollision war demnach so heftig, dass das zweite Fahrzeug auf einen dritten Sattelzug geschoben wurde.

Bei dem Unfall wurde ein Dieseltank beschädigt, so dass Kraftstoff austrat und Feuer fing. Alle drei Sattelzüge brannten vor Ort aus. Lediglich eine Zugmaschine konnte noch rechtzeitig vom Auflieger getrennt und aus dem Gefahrenbereich herausgebracht werden.

Drei LKW-Fahrer müssen ins Krankenhaus in Braunschweig

Die n Fahrzeugführer und Beifahrer der beiden hinteren LKW wurden schwer verletzt in umliegende Krankenhäuser gebracht. Der 42 Jahre alte Führer des vordersten Sattelzuges blieb unverletzt.

Um den zweiten Unfall abarbeiten zu können, zog die Feuerwehr Kräfte vom ersten Unfall ab und alarmierte zusätzlich weitete Kräfte aus Braunschweig und dem Landkreis Helmstedt.

Feuerwehren aus Kreis Helmstedt alarmiert

Als die ersten Einsatzkräfte an der LKW-Unfallstelle eintrafen, waren zwar alle Beteiligten aus den LKW heraus, allerdings brannten bereits zwei Zugmaschinen mit ihren Sattelaufliegern sowie ein weiterer Auflieger, an dem die Zugmaschine noch rechtzeitig abgekuppelt werden konnte.

Um ausreichend Löschwasser auf die Autobahn zu bringen wurden auf Braunschweiger Seite sämtliche verfügbaren Tanklöschfahrzeuge alarmiert. Aus dem Landkreis Helmstedt wurden ferner 11 Feuerwehrfahrzeuge mit insgesamt 53 Einsatzkräften zur Einsatzstelle entsandt. Wie die Feuerwehr Lehre berichtet, waren Kameraden der Ortswehren Flechtorf, Groß Brunsrode, Lehre und Wendhausen im Einsatz.

Vollsperrung der A2 bei Braunschweig

Für die Rettungsarbeiten und anschließend umfangreichen Aufräumarbeiten musste die A2 in beide Fahrtrichtungen voll gesperrt werden. Inzwischen sind beide Fahrtrichtungen wieder freigegeben.

Neben den drei vollständig zerstörten Unfallfahrzeugen, drei Auflieger und zwei Zugmaschinen, wurde auch die Fahrbahn und mehrere Meter Lärmschutzwand erheblich in Mitleidenschaft gezogen. Seitens der Feuerwehr und des Rettungsdienstes Braunschweig waren mehr als 60 Kräfte in den Einsatz gebunden. Mit den Kameraden aus dem Kreis Helmstedt ergeben sich mindestens 113 Einsatzkräfte.

Die Polizei bittet Zeugen, die Hinweise insbesondere zu dem zweiten Unfall geben können, sich bei der Autobahnpolizei Braunschweig unter 05 31/476-37 15 zu melden.

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