Nach tödlichen Streit im „D-Zug“: Polizei nimmt Verdächtigen fest

Braunschweig.  Ein Mann hat in Braunschweig eine 60-Jährige mit einem Messer tödlich verletzt. Er war aus dem Lokal geflüchtet.

In der Kneipe „D-Zug“ an der Friedrich-Wilhelm-Straße war es am Freitag zu dem Vorfall gekommen.

In der Kneipe „D-Zug“ an der Friedrich-Wilhelm-Straße war es am Freitag zu dem Vorfall gekommen.

Foto: Norbert Jonscher

Nach dem tödlichen Streit in der Kneipe „D-Zug“ in Braunschweig hat die Polizei in der Nacht zu Donnerstag einen Tatverdächtiger festgenommen. Wie Polizeisprecherin Carolin Scherf mitteilt, wurden mehrere Beweismittel gesichert. Zu weiteren Details werde sich die Staatsanwalt am Donnerstag äußern.

Die Polizei Braunschweig hatte am Mittwoch mit Aufnahmen von Überwachungskameras nach dem Verdächtigen gesucht. Es zeigte einen ungefähr 1,70 Meter großen, zirka 25 Jahre alten Mann mit einem Dreitagebart, einem dunklen Basecap und einem dunklen Oberteil nach der Tat. Er trinkt auf den Bildern ein Bier.

Der mutmaßliche Täter war zum ersten Mal in der Kneipe gewesen

Klar ist, dass die 60-Jährige wie auch die anderen anwesenden Gaststättenbesucher den mutmaßlichen Täter nicht kannten. „Er war zum ersten Mal hier“, hatte die Inhaberin des „D-Zug“ berichtet.

Nicht publik gemacht wurde bisher, mit was für einem Messer die 60-Jährige tödlich verletzt wurde. Auch ist nicht bekannt, um was es bei dem Streit ging, der dem Messerstich vorausging. Die Frau hatte den Mann von seinem Hocker geschubst.

Das Opfer war am Freitagnachmittag mit einem ungefähr 25 Jahre alten Mann in Streit geraten. Dabei fügte der Mann der Frau eine Stichverletzung zu, an der die 60-Jährige noch auf dem Weg ins Krankenhaus starb.

Neben der Auswertung der vorhandenen Spuren und Zeugenaussagen wurde auch unterschiedliches Bildmaterial gesichtet. Demzufolge soll der Tatverdächtige eine schwarze Jacke mit dunklen Applikationen getragen haben.

Der Artikel wurde aktualisiert.

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