Tierschützer-Protest in Braunschweig: Schlachthäuser schließen!

Braunschweig.   Die Demonstranten fordern mehr Tierrechte und eine pflanzliche Ernährung.

Mehr als 100 Tierschützer demonstrierten in der Innenstadt gegen den Verzehr von Fleisch und für eine vegane Ernährung.

Mehr als 100 Tierschützer demonstrierten in der Innenstadt gegen den Verzehr von Fleisch und für eine vegane Ernährung.

Foto: STACHURA / JS

Rund 100 Tierschützer haben Samstag in der Innenstadt das Schließen aller Schlachthäuser gefordert. Es war bereits die dritte Demonstration dieser Art in Braunschweig.

Wie Organisator Dirk Jessen sagte, gehöre Braunschweig zu den zehn Städten bundesweit, in denen für die Schließung aller Schlachthäuser demonstriert wird. „Die Aktionsgruppe Tierrechte Braunschweig steht für die Machbarkeit eines Wandels hin zu einer pflanzenbasierten Ernährung.“

Natürlich wisse er, dass die Forderung „eine Forderung in zugespitzter und extremer Form ist. Es ist höchst fraglich, ob es in näherer Zukunft einen Gesetzgeber gibt, der tatsächlich die Schlachthäuser schließt. Obwohl wir uns das natürlich wünschen.“ Laut Jessen gehe es den Organisatoren „in erster Linie darum, mit dieser provokativen Forderung die Menschen zum Nachdenken und zum Überdenken ihrer Ernährungsgewohnheiten zu veranlassen“.

Jessen ist der Überzeugung, dass „Braunschweig ein sehr guter Standort für die Forderung nach mehr Tierrechten ist. Gegenüber den Vorjahren hat sich die Teilnehmerzahl mehr als verdoppelt.“ Zuletzt seien 1000 Handzettel verteilt worden. Die Mobilisierung sei schwierig: „Ich vermute, dass etwa 1000 Braunschweiger unsere Meinung teilen.“

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