Taxi-Preise in Braunschweig sollen um rund 4 Prozent steigen

Braunschweig.  Die Erhöhung soll dafür sorgen, dass die Unternehmen auch in Zukunft noch auskömmlich wirtschaften können.

Das Taxifahren soll im neuen Jahr teurer werden. Die Unternehmen begründet die Tariferhöhungen unter anderem mit einem höheren Mindestlohn.

Das Taxifahren soll im neuen Jahr teurer werden. Die Unternehmen begründet die Tariferhöhungen unter anderem mit einem höheren Mindestlohn.

Foto: Ole Spata / dpa

Das Taxifahren soll vom 1. Januar 2019 an in Braunschweig um etwa vier Prozent teurer werden. Die Unternehmen sollen so in die Lage versetzt werden, auch in Zukunft wirtschaftlich arbeiten zu können.

Taxen sind Teil des Öffentlichen Nahverkehrs. Es besteht eine Beförderungspflicht. Doch die Unternehmen dürfen die Preise nicht willkürlich festlegen. Die Politik muss zustimmen. Der Wirtschaftsausschuss hat dies kürzlich bereits einstimmig getan. Am 18. Dezember wird der Rat entscheiden. Doch auch dort gilt die Zustimmung als sicher.

Grundlage der Erhöhung ist ein Gutachten aus dem Jahr 2016. Die Gutachter rieten den Unternehmen, die Preise um 13 Prozent anzuheben. Doch das schien damals in einem Schritt zuviel. Im Jahr Oktober 2017 stiegen die Kosten für Taxifahren darum um 5 Prozent. Nun erfolgt eine zwei Erhöhung.

Begründet wird die Erhöhung einerseits mit dem Nachholbedarf sowie dem steigenden Mindestlohn, der Umsetzung der Datenschutzgrundverordnung sowie die künftige Beteiligung der Arbeitgeber an der Zahlung des von Krankenkassen erhobenen Zusatzbeitrags.

Die neuen Tarife werden für Fahrten am Tag, in der Nacht und an den Wochenenden gelten. Eine drei Kilometer lange Fahrt tagsüber, so eine Beispielrechnung, werden statt 10,50 Euro dann 10,90 Euro kosten. Nachts oder an Wochenenden erhöht sich der Fahrpreis auf einer drei Kilometer langen Strecke von 11,20 Euro auf 11,60 Euro.

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