Zaunanlage der Villa Salve Hospes wird restauriert

Braunschweig  Förderer tragen mehr als die Hälfte der Kosten von insgesamt fast 460.000 Euro. Die Arbeiten sollen im Juli beginnen.

Stadtbaurat Heinz-Georg Leuer (vierter von rechts) mit den Sponsoren.

Foto: Daniela Nielsen/Stadt Braunschweig

Stadtbaurat Heinz-Georg Leuer (vierter von rechts) mit den Sponsoren. Foto: Daniela Nielsen/Stadt Braunschweig

Die Einfriedung der Villa Salve Hospes am Lessingplatz wird ab Juli umfassend restauriert. Wie die Stadtverwaltung mitteilt, wird das Projekt von sechs Sponsoren gefördert, die rund die Hälfte der Kosten tragen: Braunschweigische Sparkassenstiftung, Deutsche Stiftung Denkmalschutz, Niedersächsische Bingo-Umweltstiftung, Niedersächsische Sparkassen-Stiftung, Niedersächsisches Landesamt für Denkmalpflege, Richard-Borek-Stiftung.

Die Gesamtkosten liegen bei 454.500 Euro. Davon übernehmen die Sponsoren 230.000 Euro. Der Rest wird aus dem städtischen Haushalt finanziert. Die Sanierung soll dem langfristigen Erhalt der historischen, denkmalgeschützten Einfriedung der Villa dienen.

Verschiedene Arbeiten an Zauntoren der Villa bis Oktober

Um die schonendste Variante zur Restaurierung der Zaunanlage herauszufinden, wurde der Stadt zufolge eine Musterrestaurierung an einem Zauntor durchgeführt. An dem Tor seien verschiedene Reinigungsverfahren, Reparaturtechniken und Farbbeschichtungen untersucht worden. „Die gusseisernen Zaunelemente werden demontiert und in einer Werkstatt restauriert“, heißt es in der Pressemitteilung. „Es erfolgen eine Säuberung durch Feinstrahlung, manuelle mechanische Reinigung und anschließender Korrosionsschutz im bauzeitlichen Farbton. Die originale Verbindungstechnik (Heißvernietung) wird wiederhergestellt.“

Auch sämtliche Türen sollen restauriert und wieder funktionsfähig gemacht, die Türbänder der Toranlage überarbeitet werden. Vorhandene und gefundene, gelagerte Elemente sollen wieder montiert, abgebrochene nur bei statischer Relevanz ergänzt werden. Besonderes Augenmerk gelte unter anderem der Anbindung des Gusseisens in den Natursteinbereich, da starke Korrosion Schäden im Naturstein verursacht habe. Die Arbeiten sollen voraussichtlich im Oktober beendet werden.

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