Bürgerpreis für herausragende Studenten

Braunschweig  Der Preis ist jeweils mit 1500 Euro dotiert. Er wird für besondere Leistungen und soziales Engagement verliehen.

Brigitte Blum, Vorstandsvorsitzende der Stiftung Braunschweiger Bürgerpreis (l.), und TU-Präsidentin Prof. Anke Kaysser-Pyzalla ehrten die Studenten: Jessica Martensen (v. l.), Stefan Ehrke, Maike Stelter, Tjark Gall, Daniela Münch und Jolan Viola Constanze Hogreve.Foto: Jonas Vogel/TU Braunschweig

Brigitte Blum, Vorstandsvorsitzende der Stiftung Braunschweiger Bürgerpreis (l.), und TU-Präsidentin Prof. Anke Kaysser-Pyzalla ehrten die Studenten: Jessica Martensen (v. l.), Stefan Ehrke, Maike Stelter, Tjark Gall, Daniela Münch und Jolan Viola Constanze Hogreve.Foto: Jonas Vogel/TU Braunschweig

Wer an der TU mit hervorragenden Studienleistungen auffällt und sich zudem auch noch sozial engagiert, der hat beste Chancen auf den Braunschweiger Bürgerpreis. Dieser wird immer am Nikolaustag verliehen. Am Mittwochabend war es wieder soweit: Sechs Studenten wurden ausgezeichnet.

Jessica Martensen studiert zwei Masterstudiengänge parallel, wobei sie den ersten Master of Education für das Gymnasiallehramt Germanistik und Geschichte bereits mit hervorragenden Leistungen abgeschlossen hat, so die TU. Außerdem habe sie die Durchführung von Lehrveranstaltungen unterstützt und als Tutorin eigene Lehrerfahrungen gesammelt. Sie engagiert sich darüber hinaus beim Hochschulsport und ist in mehreren Chören aktiv.

Stefan Ehrke ist Student des Bauingenieurwesens und hat laut der TU an Forschungsvorhaben rund um ultraleichte Betonhohlbauteile mitgewirkt. Außerdem habe er mit der Entwicklung eines Modells zur Simulation des Tragverhaltens von Hochleistungsbeton einen Forschungsbeitrag geleistet. Darüber hinaus engagiere sich Ehrke im Verein „Ingenieure ohne Grenzen“. Dort leitet er das Projekt „Wasser für Balanka“ und ist für die Planung und Errichtung von Zisternen und eines Filtersystems in Togo tätig.

Maike Stelter erzielt in dem Studiengang „Organisation, Governance, Bildung“ exzellente Ergebnisse, wie die TU mitteilt. Sie habe an internationalen Austauschprojekten teilgenommen und engagiere sich in einem von ihr mitbegründeten Verein zur Behandlung der Elefantenfußkrankheit. „Sie konnte schon große Erfolge bei der Verbesserung der Lebensbedingungen der Menschen in Äthiopien erzielen, die an der durch regionale Faktoren beeinflussten Krankheit leiden“, heißt es.

Tjark Gall ist Architekturstudent und befasst sich mit nachhaltiger Stadtentwicklung. Seit einem Auslandssemester in der südafrikanischen Stadt Lilongwe engagiert er sich nach Angaben der TU für die Entwicklung dieser Stadt. Des Weiteren gehört er zu den Gründern einer Organisation, die 2017 beim Nachwuchswettbewerb der „World Sustainable Build Conference“ für die Entwicklung von Methoden zur Nachhaltigkeitsbewertung in urbanen Gebieten ausgezeichnet wurde.

Daniela Münch hat laut der TU eine herausragende Bachelorarbeit vorgelegt, bei der sie mittels hochauflösender Mikroskopie Nervenzellen bei ihrer Reifung und Entwicklung charakterisiert hat. Sie gehöre zur Spitzengruppe der Studenten der Biowissenschaften. Zudem habe sie mit anderen Studenten eine Forschungsgruppe aufgebaut, deren Sprecherin sie ist. Die von ihnen entwickelte Nachweismethode für einen gefährlichen Krankenhauskeim wurde bereits ausgezeichnet.

Jolan Viola Constanze Hogreve weiß jede Menge über Reptilien. Die angehende Umweltforscherin gehört der TU zufolge zu den Jahrgangsbesten. Ihre Studie über Libellenlarven habe neue Erkenntnisse zum Verhalten und zum Lebenszyklus gebracht. „Sie engagiert sich als Mediatorin und ist im Technischen Hilfswerk tätig, zudem ist sie Mitglied im Fachgruppenrat“, so die Uni. Darüber hinaus absolviere sie mit dem Studiengang Umweltingenieurwesen ein zweites Masterstudium.

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