Firmenchef Eckert: Jeder kann die Strahlung am Zaun messen

Braunschweig  Nach dem Leserforum „Atommüll in Thune?!“ setzen wir die Veröffentlichung der Fragen unserer Leser und der Antworten fort.

Firmenchef Andreas Eckert beim Leserforum unserer Zeitung Anfang Juli im Pressehaus.

Firmenchef Andreas Eckert beim Leserforum unserer Zeitung Anfang Juli im Pressehaus.

Foto: Rudolf Flentje

Heute die ersten Antworten der Firma Eckert & Ziegler, die uns vom Vorstandsvorsitzenden Andreas Eckert schriftlich erreichten.

Frage: Was plant Eckert & Ziegler, um das Vertrauen der Anwohner wiederzugewinnen? Könnte man nicht z.B. gemeinsam Messgeräte am Zaun anbringen, so dass die Bürger täglich die Werte selbst ablesen können? Oder diese 14-tägig online stellen?

Antwort: Jedem steht es frei, die Strahlenexposition am Zaun zu messen; wir sind gern dabei behilflich, solange sich der Aufwand in Grenzen hält. Allerdings werden die Messwerte bereits durch die Aufsichtsbehörden und deren Fachleute im gesetzlich vorgeschriebenen Verfahren erhoben. Somit sind fehlende oder falsche Messungen nicht das Problem.

Frage: Welche weiteren radioaktiven Stoffe werden auf dem Gelände in welcher Menge gelagert, be- oder verarbeitet? Welche weiteren Gefährdungen gehen von diesen Stoffen aus? Zur Information: Plutonium ist nicht nur radioaktiv, sondern auch einer der giftigsten Stoffe überhaupt!

Antwort: Informationen über die vorhandenen radioaktiven Stoffe werden durch uns nicht veröffentlicht, da sie dem Betriebs- und Geschäftsgeheimnis unterliegen. Die genauen Daten sind den zuständigen Behörden bekannt.

Wird fortgesetzt.

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