Auf der Grasseler Straße wird zu schnell gefahren

Erst vor wenigen Tagen verunglückte ein Motorradfahrer auf der Grasseler Straße schwer, für Stephanie Reineke(40), sie wohnt am Krähenfeld in Waggum, ist das eine Bestätigung: Ihrer Meinung nach wird auf der Straße zu schnell gefahren. "Kaum einer hält sich an die vorgegebenen 80 Stundenkilometer." Und dabei müssten doch Kinder auf dem Schulweg über die Landstraße kreuzen oder ältere Leute. Mehrfach habe sie das Problem gegenüber dem Bezirksrat angesprochen, nichts habe sich getan.

Die BZ fragte nach. Zunächst bei der Polizei. Wird auf der Grasseler Straße gerast? Dazu Pressesprecher Joachim Grande: Ja, die Straße sei bekannt als Gefahrenquelle. Vor allem kurz vor der Ortschaft Bevenrode, in einer langgezogenen Linkskurve, ereigneten sich immer wieder Unfälle, ebenso im Einbiegebereich ins Krähenfeld. Manche Fahrer überschätzten hier ganz einfach ihr Fahrvermögen. Messungen mit der Laserpistole hätten aber bislang keine auffällig häufigen Tempoüberschreitungen ergeben. Deshalb werde hier weiterhin nur sporadisch überprüft. Zur Frage, ob Tempo 80 an dieser Stelle zu viel sei, müsse sich die Verkehrssicherheitskommssion äußern. Bislang habe die stets die Ansicht vertreten: Da rechts und links der Grasseler Straße keine Grundstückseinfahrten liegen, sei Tempo 80 angemessen. nj

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