VW plant 16 Extraschichten – Reinigungspause wird gestrichen

Wolfsburg.  VW will im Stammwerk bis zum Jahresende Volumen nachholen. Auch in Sachen Coronaschutz gibt es eine Änderung.

Die Golf-Produktion im Stammwerk zieht an. Deshalb wird es Extraschichten geben.

Die Golf-Produktion im Stammwerk zieht an. Deshalb wird es Extraschichten geben.

Foto: Julian Stratenschulte/picture alliance / picture alliance/dpa

Der Betriebsrat berät am Mittwoch über den Antrag des Unternehmens, im letzten Quartal des Jahres mindestens 16 Extraschichten zu fahren. Zudem werden die Arbeitnehmer darüber entscheiden, ob eine der Reinigungspausen in den jeweiligen Schichten künftig wegfällt.

Die Kunden müssen lange auf ihre Autos warten

Die Mehrarbeit ist notwendig geworden, weil sich die Nachfrage nach Modellen wie Golf und Tiguan belebt hat und nunmehr Stückzahl nachgeholt wird, die wegen des Corona-Lockdowns und der anschließenden Produktion unter restriktiven Schutzbestimmungen nicht gefertigt werden konnte.

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VW-Kunden müssen derzeit sehr lange auf ihre bestellten Fahrzeuge warten. Die jeweils fünfminütigen Pausen zu Beginn und zum Ende einer Schicht dienten der Reinigung der Geräte und Anlagen und waren Teil der von VW ausgearbeiteten Schutzbestimmungen.

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