Pflege in Wolfsburg

Tag der Pflege: Klinikum Wolfsburg überrascht Pflege-Personal

| Lesedauer: 3 Minuten
Süße Überraschung zum Tag der Pflege im Klinikum Wolfsburg: Mareen Brämer (Kliniken-Pflegedienstleitung, 3. v. r.), Dr. Ursula Partzsch-Asamoah (Vorsitzende des Klinikumsausschusses, 2. v .r.) und Detlef Barth (Stellv. Vorsitzender des Klinikumsausschusses, 4. v. l.) verteilten am frühen Nachmittag auch auf den Stationen Leckereien.

Süße Überraschung zum Tag der Pflege im Klinikum Wolfsburg: Mareen Brämer (Kliniken-Pflegedienstleitung, 3. v. r.), Dr. Ursula Partzsch-Asamoah (Vorsitzende des Klinikumsausschusses, 2. v .r.) und Detlef Barth (Stellv. Vorsitzender des Klinikumsausschusses, 4. v. l.) verteilten am frühen Nachmittag auch auf den Stationen Leckereien.

Foto: Thorsten Eckert/Klinikum Wolfsburg

Wolfsburg.  Die Corona-Pandemie hat die Pflege in den Mittelpunkt des öffentlichen Interesses gerückt, aber auch die Personalknappheit in diesem Bereich.

Der 12. Mai stand wieder ganz im Zeichen der Pflegeberufe. An diesem Datum wird jährlich der Internationale Tag der Pflege gefeiert. Auch das Klinikum Wolfsburg ehrte diejenigen, die tagtäglich rund um die Uhr für eine hochprofessionelle Betreuung der Patientinnen und Patienten sorgen. Für ihren, gerade während der Pandemie, unermüdlichen und verlässlichen Einsatz, spendierte das Klinikum seinen über 600 Pflegenden eine süße Überraschung, teilt das Klinikum Wolfsburg mit.

Fachkräftemangel in der Pflege

„Insbesondere die vergangenen zwei Jahre haben uns allen verdeutlicht, dass es ohne Pflegekräfte nicht geht und sie im Rahmen der Patientenversorgung ein sehr wichtiger Eckpfeiler sind. Sie verdienen deshalb nicht nur an einem Tag wie dem 12. Mai die Anerkennung für alles, was sie leisten“, sagte Mareen Brämer, Kliniken-Pflegedienstleitung im Klinikum Wolfsburg. Der Internationale Tag der Pflege sei aber ein schöner Anlass, jedem Einzelnen die Wertschätzung entgegenzubringen, die sie oder er verdient, so Brämer.

Größte Berufsgruppe im Klinikum Wolfsburg

Mit mehr als 600 Mitarbeitenden stellt die Pflege die größte Berufsgruppe im Klinikum Wolfsburg. Bei einem Stationsrundgang am frühen Nachmittag verteilte die Pflegedienstleitung zusammen mit Kolleginnen und Kollegen der Pflegedirektion leckere Kleinigkeiten für zwischendurch. Auch die Vorsitzende des Klinikumsausschusses, Dr. Ursula Partzsch-Asamoah, begleitete die Aktion und würdigte das unerlässliche Engagement des Pflegepersonals im Klinikum: „Die Corona-Pandemie hat die Pflege in den Mittelpunkt des öffentlichen Interesses gerückt, aber auch die bereits lange bekannte Personalknappheit in diesem Bereich. Aus diesem Grund danken wir allen Pflegekräften ganz besonders, dass sie einen Beruf ausüben, bei dem es darum geht, anderen zu helfen. Danke für Ihre Arbeit, Ihr Engagement, Ihr Vertrauen und Ihre Liebe, mit der Sie Ihren Beruf ausüben.“

Flexible Beschäftigungsmodelle

In Bezug auf die Weiterentwicklung des Pflegeberufes und auf den Fachkräftemangel in diesem Bereich sind sich alle einig: Pflege ist und bleibt ein Beruf mit Zukunft. Das Klinikum Wolfsburg bildet kontinuierlich aus und bietet seinen Beschäftigten moderne und flexible Beschäftigungsmodelle an – bis hin zu einem Flexi-Pool. Zahlreiche Aus-, Fort- und Weiterbildungsmöglichkeiten eröffnen examinierten Pflegekräften zudem vielfältige Karriereperspektiven.

Internationaler Tag der Pflege

Der 12. Mai ist der Geburtstag von Florence Nightingale, der Begründerin der modernen Krankenpflege. Auf ihrer Arbeit basiert zu großen Teilen die Einführung von Pflegestandards, deren Vermittlung in Theorie und Praxis und somit die Anerkennung als ordentliche Berufsausbildung. Der im Jahr 1965 von der International Council of Nurse (ICN) ins Leben gerufene Tag der Pflege wurde 1974 auch offiziell in Deutschland zu einem Internationalen Aktionstag erklärt. Seither finden an diesem Tag unterschiedliche Aktionen rund um den Pflegeberuf statt, mit denen auf die Bedeutsamkeit des Berufes, aber auch auf Mängel aufmerksam gemacht wird. „Krankenpflege ist keine Ferienarbeit. Sie ist eine Kunst und fordert, wenn sie Kunst werden soll, eine ebenso große Hingabe, eine ebenso große Vorbereitung, wie das Werk eines Malers oder Bildhauers. Denn was bedeutet die Arbeit an toter Leinwand oder kaltem Marmor im Vergleich zu der am lebendigen Körper, dem Tempel für den Geist Gottes? Krankenpflege ist eine der schönsten Künste, fast hätte ich gesagt – die schönste aller Künste“, sagte einst Florence Nightingale.

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