Förderverein öffnet das Dettumer Freibad am Montag

Dettum.  Es gibt Auflagen für den Betrieb. Der Verein bittet auch Besucher darum, mit auf die Einhaltung zu achten.

Vorsitzende Camilla Wiedermannn (links) und Pressesprecherin Tanja Rudahl vor der Corona-Krise im Freibad Dettum.

Vorsitzende Camilla Wiedermannn (links) und Pressesprecherin Tanja Rudahl vor der Corona-Krise im Freibad Dettum.

Foto: Frank Schildener / archiv

Das große Becken ist geputzt und wieder mit neuem Wasser befüllt, die Pumpen laufen. Der Vorstand des Fördervereins Dettumer Freibad hat nach eingehender Prüfung beschlossen, das Bad zum Montag, 25. Mai, zu öffnen und hat mittlerweile auch die erhoffte Betriebsgenehmigung dafür erhalten. Das berichten Tanja Rudahl als Pressesprecherin des Fördervereins Dettumer Freibad und Bernhard Tammen.

Dadurch würden nun sämtliche Kosten des Betriebes für die Saison 2020 ausgelöst, die zu decken seien. Der Vorstand habe deshalb außerdem beschlossen, dass die Mitgliedsbeiträge noch im Mai 2020 eingezogen werden, um dadurch die Kostendeckung zu gewährleisten.

Ein Krisenstab hat einen Hygiene- und Wegeplan für die Betriebsgenehmigung des Freibades erarbeitet, so Tanja Rudahl und Bernhard Tammen weiter. Die Pläne lehnen sich demnach an den Pandemieplan der „Deutschen Gesellschaft für das Badewesen e.V.“ an und sind auf die Gegebenheiten vor Ort angepasst.

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Maximale Besucherzahlen ergäben sich aus der Größe der Liegefläche und der Quadratmeteranzahl der Becken. Die gewohnten Abstands- und Hygieneregeln müssten auch im Freibad eingehalten werden. Im Bad sei alles mit ausreichender Beschilderung und Markierung der neuen Wege gekennzeichnet.

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Die Aufsicht kontrolliere die Einhaltung der Regeln, dafür würden auch noch ehrenamtliche Helfer gesucht. Es sei aber auch jeder Badegast dazu aufgerufen, sich selber um die Beachtung der neuen Bestimmungen zu kümmern. Nur wenn alle versuchten, sich daran zu halten, könne die Freibadöffnung gelingen.

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Da es durch die begrenzte Anzahl an Besuchern an wärmeren Tagen zu einer Überschreitung der Gästehöchstzahl kommen könne, behalte sich die Badaufsicht vor, ab einer bestimmten Anzahl an Besuchern nur noch Fördervereinsmitgliedern den Eintritt zu gewähren oder bei maximaler Anzahl den Einlass ganz zu schließen. Hierfür würden Schilder aufgestellt.

„Der Förderverein freut sich auf eine 65. etwas andere Badesaison 2020“, heißt es in der Mitteilung abschließend.

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