Wolfenbüttel. Zahlreiche Helfer aus Feuerwehr und THW beispielsweise unterstützten an den Weihnachtstagen. So viel Geld wurde für die Feier gespendet.

Weihnachten fiel für viele Wolfenbütteler im vergangenen Jahr förmlich ins Wasser: Der viele Regen führte zu einer dramatischen Lage in der Lessingstadt und dem Landkreis. Die Pegelstände der Oker in Schladen und Ohrum stiegen, der Regen ließ nicht nach – und so war bereits vor den Weihnachtsfeiertagen klar: Dieses Fest wird kein gewöhnliches für die Wolfenbütteler, die in der Nähe der Oker wohnen, aber auch für die Einsatzkräfte – beispielsweise von Feuerwehr aus ganz Wolfenbüttel und der Region, THW, das DRK, die Malteser und Privatpersonen, die helfen wollten.

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Und so arbeiteten die Helfer viele Stunden an den Weihnachtsfeiertagen, schleppten Sandsäcke, um Schlimmeres zu verhindern. Sie waren am Rosenwall, als das Wasser dort am ersten Weihnachtsfeiertag doch über die Ufer trat. In Schladen beobachteten die Feuerwehrleute die Lage ebenfalls permanent ganz genau. Tag und Nacht.

Hochwasser: So viel Geld kam für das Fest der Helfer in Wolfenbüttel zusammen

Schnell war in der Stadt Wolfenbüttel klar: Das Fest soll für die Helfer nachgeholt werden. Im Dezember sagte Wolfenbüttels Bürgermeister Ivica Lukanic unter anderem: „Unsere Helferinnen und Helfer und die Einsatzkräfte haben ihr Weihnachtsfest gegen ein Fest der Menschlichkeit ausgetauscht. Ich freue mich, dass wir auch hier wieder als Wolfenbütteler etwas gemeinsam auf die Beine stellen und danke schon jetzt allen Unterstützern für diese großartige Geste.“

Unsere Helferinnen und Helfer und die Einsatzkräfte haben ihr Weihnachtsfest gegen ein Fest der Menschlichkeit ausgetauscht.
Bürgermeister Ivica Lukanic - im Dezember.

Damals hieß es, dass nach einem passenden Termin und Ort für die Aktion gesucht und alles vorbereitet werde. Viele Bürger wie auch Unternehmer aus Wolfenbüttel hätten sich bereits an den Bürgermeister gewandt und ihre Bereitschaft signalisiert, sich hier mit Spenden engagieren zu wollen. Auf Anfrage der Redaktion teilt Stadtsprecher Thorsten Raedlein mit, dass etwas mehr als 21.000 Euro zusammengekommen seien. Zum aktuellen Stand sagt er: „Wir sammeln gerade die letzten Helfer ein.“ Bedeutet konkret, dass die Stadt nicht von allen Helfern Kontaktdaten habe, da sie selbst zu den Einsatzstellen gekommen seien. „Bis Ende der Woche sollen sich diese ja melden. Dazu laufen bei uns die Planungen auf der Zielgeraden. Im Mai werden dann die Einladungen herausgehen“, berichtet Raedlein. Dann wird es auch weitere Informationen geben.

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