Schöppenstedt: Feuer in Wohnhaus - Katze tot geborgen

Ein Einfamilienhaus in Schöppenstedt ist in Flammen aufgegangen.

Ein Einfamilienhaus in Schöppenstedt ist in Flammen aufgegangen.

Foto: Jörg Koglin

Schöppenstedt.  Ein Wintergarten eines Einfamilienhauses ist in Brand geraten. Das Haus ist unbewohnbar. Menschen wurden nicht verletzt.

In Schöppenstedt ist in der Nacht zu Montag ein Feuer in einem Einfamilienhaus an der Uferstraße ausgebrochen. Das teilte die Polizei mit. Sie und die Feuerwehr seien gegen 23.50 Uhr alarmiert worden.

„Nach bisherigen Erkenntnissen war es vermutlich im Bereich eines Kaminofens innerhalb eines Wintergartenanbaus zum Brandausbruch gekommen“, so die Polizei am Montag. „Das Feuer hatte sich dann auch auf das Wohnhaus ausgebreitet.“

Das Haus sei unbewohnbar, verletzt worden sei niemand. Die Bewohner – Mann, Frau und Kind – hätten sich noch vor Eintreffen der Feuerwehr in Sicherheit bringen können, hieß es an der Einsatzstelle. Die Polizei weiter: „Zum entstandenen Sachschaden können noch keine Angaben gemacht werden. Die polizeilichen Ermittlungen zur Feststellung der Brandursache wurden aufgenommen.“

Feuerwehr rettete Katze – für eine andere kam jede Hilfe zu spät

Die Feuerwehr konnte eine Katze retten, eine Katze wurde tot geborgen. Die Einsatzkräfte bekämpften laut Feuerwehr den Brand über zwei Wenderohre der Leiter und von einem Gelenkmast-Fahrzeug aus. Insgesamt wurden zwölf Atemschutztrupps eingesetzt.

Die Nachlöscharbeiten dauerten noch bis in die frühen Morgenstunden. Die Familie konnte bei Nachbarn unterkommen und wurde von Notfallseelsorgern betreut.

Ende Februar hatte es ebenfalls in Schöppenstedt gebrannt. Ein Abluftrohr in einer Chemiefabrik hatte Feuer gefangen.

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