Fabio Pfohl bester Grizzlys-Profi auf Schnee und Eis

Wolfsburg.  Das Winterfahrtraining in Österreich sorgt für reichlich Spaß beim Team des Wolfsburger Eishockey-Erstligisten.

Grizzlys im Schnee: Spaß beim Winterfahrtraining in Österreich hatte der München-Bezwinger.

Grizzlys im Schnee: Spaß beim Winterfahrtraining in Österreich hatte der München-Bezwinger.

Foto: Volkswagen

Was ein geiler Auswärtstrip für Fabio Pfohl! Erst traf der Stürmer des Eishockey-Erstligisten Grizzlys Wolfsburg beim 5:4 n. P. am Sonntag bei Spitzenreiter RB München zur Entscheidung , dann strich er am Montag den nächsten Sieg ein. Anlässlich eines von Hauptsponsor Volkswagen in Österreich organisierten Winterfahrtrainings demonstrierte der 24-Jährige auch hinterm Lenkrad seine Klasse auf glattem Geläuf und gewann den teaminternen Fahr-Wettbewerb.

Nach Faistenau im Salzburger Land, 20 Autominuten von Salzburg entfernt,

brachen die Grizzlys am Montagvormittag von München aus auf. Die auf knapp 800 Meter Höhe liegende Gemeinde bietet VW beste Voraussetzungen, um auf Schnee und Eis die „Driving Experience“ anzubieten. Die Eishockey-Profis durften selbst hinters Steuer der VW-Modelle Touareg und Passat der R-Line. Mit diesen besonders hochmotorisierten und sportlichen Fahrzeugen hatten die Spieler und Teamoffiziellen ihren Spaß auf dem rutschigen Untergrund. „Drei Stationen waren vorbereitet: Driften, Gefahrenbremsen und eine Parcours-Fahrt“, berichtete Grizzlys-Mitarbeiter Yannick Imler.

Ein Profi, der für sein Motorsport- und Auto-Interesse bekannt ist, galt auch als Favorit für den kleinen Teamwettbewerb: Verteidiger Chris Casto. Der US-Amerikaner, dessen Vater Rennfahrer war, überzeugte laut Imler auch beim Driften. Doch als später auf Zeit gefahren wurde, musste Casto anderen überraschend den Vortritt lassen.

Allen voran Pfohl. Der erst in dieser Saison aus Köln zurückgekehrte Center stand ganz oben auf dem Podest. Auf den Plätzen 2 und 3 folgten der frankokanadische Stürmer Brent Aubin und Co-Trainer Petteri Väkiparta, der aus dem rallyebegeisterten Finnland stammt.

Nach Abschluss des Fahrtrainings ergriff Kapitän Gerrit Fauser das Wort und bedankte sich im Namen der Mannschaft bei den Organisatoren und VW. „Das war ein extrem unterhaltsamer und spaßiger Tag, der das Team als Einheit zusammengeschweißt hat. Nach dem vorangegangenen Sieg über München war die Erfahrung umso schöner“, sagte „Fausi“.

Fast symbolisch für den von ihm angesprochenen Teambuilding-Effekt stand eine Aktion bei der Abfahrt. Im Gegensatz zu den Touareg- und Passat-Modellen der „Driving Experience“ blieb der Grizzlys-Mannschaftsbus auf dem Parkplatz im Schnee stecken. Sofort stiegen die Spieler wieder aus und schoben ihr tonnenschweres Gefährt mit vereinten Kräften auf eis- und schneefreien Untergrund. Jubel brandete unter ihnen auf, als die Räder des Busses wieder griffen. Das dürfte auch VW-Vorstandsmitglied und Grizzlys-Aufsichtsrätin Hiltrud Werner gefallen haben, die das DEL-Team auf dem ganzen Trip begleitet hatte. Dann ging es mit dem Bus zurück nach München, von dort mit dem Flugzeug nach Hannover und letztlich zurück nach Wolfsburg für Doppelsieger Pfohl und die München-Bezwinger.

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