Weichenstellung schon unter Adenauer

Hannover  1959 schlugen zwei Forscher vor, Atommüll in Salzstöcken einzulagern. Bald schaute man nach Niedersachsen.

Bei einer Konferenz in Monaco wurde die Einlagerung von Atommüll in unterirdischen Salzkavernen zum ersten Mal vorgeschlagen.

Bei einer Konferenz in Monaco wurde die Einlagerung von Atommüll in unterirdischen Salzkavernen zum ersten Mal vorgeschlagen.

Foto: Jochen Lübke/dpa

Hinterher waren sich alle einig. Auch Klaus Kühn, lange wissenschaftlicher Leiter des „Forschungsbergwerks“ Asse und als deutscher „Endlagerpapst“ gefeiert, räumte 2009 als Zeuge vor einem Untersuchungsausschuss des niedersächsischen Landtags ein: „Wenn ich nach heutigem Wissensstand noch einmal zu...

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