VW spendet Atemschutzmasken

Wolfsburg.  200.000 Masken sollen an die öffentliche Gesundheitsvorsorge gehen. Auch die Stadt Wolfsburg wird mit dem medizinischen Material unterstützt.

Ein Apotheker hält in einer Apotheke eine FFP2-Atemschutzmaske.

Ein Apotheker hält in einer Apotheke eine FFP2-Atemschutzmaske.

Foto: Karl-Josef Hildenbrand / dpa

Atemschutzmasken gelten in der Corona-Krise als knapp. Nun spendet der VW-Konzern 200.000 der Masken der Kategorien FFP2 und FFP3, die höheren Schutzanforderungen genügen. Sie sollen der öffentlichen Gesundheitsvorsorge zur Verfügung gestellt werden, wie der Konzern am Freitag mitteilte. Die Spende erfolge in enger Abstimmung mit dem Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU). Auch die Heimatstadt des Autobauers, Wolfsburg, werde mit medizinischem Material unterstützt.

„Solidarisches Handeln hat für Volkswagen Priorität. Diese Maxime gilt über die Werkstore hinaus. Die Beschäftigten des öffentlichen Gesundheitswesens vollbringen derzeit herausragende Leistungen für die Gesellschaft“, sagte Gunnar Kilian, Personalvorstand beim Wolfsburger Autobauer. „Wir sind überzeugt, dass die Schutzmasken bei ihnen aktuell am besten eingesetzt sind.“

Kilian hatte als Leiter einer Corona-Taskforce im VW-Konzern die Atemschutzmasken offenbar schon im Januar bestellt. Damals war der neuartige Coronavirus in China ausgebrochen. Diese 200.000 Masken werden im Konzern offenbar nicht mehr gebraucht – seit Donnerstag steht die Produktion der deutschen VW-Werke still.

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