"Tatort Niedersachsen"-Podcast: Menschenfresser und der Forscher

Niemand kam dem Serienmörder wohl so nahe wie Armin Rütters. Er verfasste eine Monographie über den Fall des Kannibalen. Im Gespräch mit Redakteur Hendrik Rasehorn berichtete er über seine spannende Recherche.

Niemand kam dem Serienmörder wohl so nahe wie Armin Rütters. Er verfasste eine Monographie über den Fall des Kannibalen. Im Gespräch mit Redakteur Hendrik Rasehorn berichtete er über seine spannende Recherche.

Foto: Saskia Heike

Braunschweig.  21 Jahre lang mordete der Kannibale Karl Denke. Der Autor Armin Rütters gilt als der Experte für den Fall. Er ist unser Gast im Podcast.

In einer kleinen Stadt in Schlesien tötete Karl Denke innerhalb von 21 Jahren mindestens 31 Frauen und Männer. Er erschlug seine Opfer, zerteilte ihre Leichen, pökelte und aß das Fleisch. Er gilt als der wohl schlimmste Menschenfresser der Geschichte, dessen Fall allerdings weit weniger bekannt ist, als etwa der des „Schlächters von Hannover“, Fritz Haarman.

Autor ist Experte für den Serienmörder

Der Autor Armin Rütters aus Sickte verfasste eine Monographie über Denke, den Kannibalen von Münsterberg. Sein Buch gilt als Standardwerk. Dafür recherchierte Rütters in Polen und sprach mit Menschen, die Denke zu Lebzeiten kannten. In unserem Podcast berichtet der Autor, was ihn an Fällen wie den des brutalen Serienmörders interessiert.

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