Blaulicht Niedersachsen

5300 Hühner verbrennen in verunglücktem Lkw auf A31

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Wann Feuerwehr, Polizei und Co. Blaulicht einsetzen dürfen

Wann Feuerwehr, Polizei und Co. Blaulicht einsetzen dürfen

Das Blaulicht darf nur von bestimmten Fahrzeugen im Straßenverkehr genutzt werden. Dazu gehören unter anderem die Feuerwehr und die Polizei. Ein Überblick, wann das Blaulicht zum Einsatz kommen darf.

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Lathen.  Da ein LKW auf der A31 bei Lathen Feuer fing, sind tausende Hühner im Anhänger verbrannt. Blaulicht-News aus Niedersachsen.

Bei einem Fahrzeugbrand auf der Autobahn 31 im Emsland zwischen Lathen und Dörpen sind 5300 Hühner in einem Lkw-Anhänger umgekommen. Der LKW erlitt nach Polizeiangaben in der Nacht zum Donnerstag einen Reifenschaden und fing kurz darauf Feuer. Der Fahrer blieb unverletzt. Während der Löscharbeiten musste der Verkehr in Fahrtrichtung Norden einspurig am Unfallort vorbei gelenkt werden.

Lebenslang für Mord an schwangerer Freundin

Weil sein Lügengebäude einzustürzen drohte, hat ein 38-Jähriger seine schwangere Lebensgefährtin erstochen. Davon ist das Landgericht in Lüneburg überzeugt und verurteilte den Tunesier am Donnerstag zu einer lebenslangen Freiheitsstrafe. Das entsprach der Forderung der Staatsanwaltschaft, die auf heimtückischen Mord und Schwangerschaftsabbruch plädiert hatte. „Eines steht sicher fest, der Angeklagte hat die Frau getötet»“, sagte der Vorsitzende Richter Franz Kompisch. Er sprach von einer „völlig sinnlosen Tat“ und nannte den Mann einen „Lügner und Hochstapler“.

Es sei sein Plan gewesen, durch ein Netz aus Lügen auf ihre Kosten zu leben. Als eine Leistungskürzung ihrer Sozialhilfe bevorstand und er seine Unterlagen als Vater des ungeborenen Kindes vorlegen sollte, habe er sich zu der grausamen Tat entschieden, die er im Prozess nicht einräumen wollte. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.

Der Mann war für seine Freundin, die er in der Jugend gekannt und später über Facebook wiedergefunden hatte, nach Deutschland gezogen. Er tötete die 36-Jährige laut Angaben aus dem Gericht mit einem Küchenmesser. Sie habe sich gewehrt. Unter den Fingernägeln des Opfers waren nur die DNA-Spuren des 38-Jährigen gefunden worden.

Der Mann hatte vorgegeben, einen Job bei VW zu haben, bekam aber nie Geld. Ein psychiatrischer Gutachter konnte keine Einschränkung der Steuerungsfähigkeit bei dem Angeklagten erkennen. Ein medizinisches Gutachten ergab, dass er der Vater des ungeborenen Kindes ist. Die Anwältin forderte einen Freispruch. „Vieles ist unklar“, sagte sie.

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Frau nach Auffahrunfall schwer verletzt

Eine Autofahrerin ist bei einem Verkehrsunfall auf der Bundesstraße 51 bei Stemshorn (Landkreis Diepholz) schwer verletzt worden. Ein weiterer Fahrer erlitt leichte Verletzungen und einen Schock, wie die Polizei am Mittwochabend mitteilte. Der Fahrer fuhr am Mittwochnachmittag in Richtung Osnabrück auf das vorausfahrende Auto der Frau auf, als diese zum Abbiegen bremste. Nach Zeugenangaben habe sie erst sehr spät geblinkt. Die Fahrerin war in ihrem Auto eingeklemmt und musste nach ihrer Befreiung von einem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus gebracht werden. Die Bundesstraße 51 war am Unfallort für die Zeit der Aufräumarbeiten komplett für den Verkehr gesperrt.

22-Jährige prallt mit Auto gegen Baum - schwer verletzt

Eine 22-jährige Autofahrerin ist bei Burweg (Landkreis Stade) mit ihrem Wagen gegen einen Baum geprallt und schwer verletzt worden. Aus zunächst unbekannten Gründen verlor sie am Mittwochnachmittag in einer Kurve die Kontrolle über ihr Fahrzeug, wie die Polizei am Abend mitteilte. Das Auto kam von der Fahrbahn ab. Die Fahrerin wurde beim Zusammenprall mit einem Baum in ihrem Auto eingeklemmt und musste mit schweren Verletzungen in ein Krankenhaus gebracht werden. Das Auto erlitt bei dem Unfall einen Totalschaden, der schätzungsweise 6 000 Euro beträgt. Während der Aufräumarbeiten war die Ostestraße für den Verkehr gesperrt.

Feldhäcksler brennt - Feuerwehr löscht Flächenbrand

Mit 100 Einsatzkräften hat die Feuerwehr einen in Brand geratenen Feldhäcksler in der Gemeinde Neuschoo im Landkreis Wittmund gelöscht. Das Feuer griff auf einen Silageanhänger über und breitete sich auf das Erntegut aus, wie die Polizei am Donnerstag mitteilte. Etwa fünf Hektar Miscanthus (Chinaschilf) brannten am Mittwoch nieder. Der Schaden liege bei etwa 100 000 Euro. Wie es zu dem Feuer kam, wird nun ermittelt. Der Fahrer wurde nicht verletzt.

Diskothek in Walsrode brennt komplett nieder

Eine Diskothek in Walsrode ist in der Nacht auf Donnerstag komplett abgebrannt. Das gesamte Gebäude stand gegen 2.00 Uhr in Flammen, wie die Polizei am Donnerstag mitteilte. Verletzte gab es demnach keine. Den Angaben nach fing die in einem Industriegebiet gelegene Großraumdiskothek aus bisher ungeklärter Ursache Feuer. „Unsere Brandermittler sind vor Ort und untersuchen den Vorfall“, sagte ein Polizeisprecher. Die Feuerwehr war bis zum Vormittag mit den Löscharbeiten beschäftigt. So sind Drehleiterfahrzeuge im Einsatz gewesen. Das Gebäude ist laut Polizei aber nicht mehr zu retten. Nach ersten Schätzungen beläuft sich der Schaden auf einen niedrigen einstelligen Millionenbetrag.

Hauseigentümer stoßen bei Renovierungsarbeiten auf Granate

Bei Renovierungsarbeiten und dem Abbruch einer Kellertreppe haben Hauseigentümer im Kreis Osnabrück eine Flakgranate aus dem Zweiten Weltkrieg entdeckt. Daraufhin wurde der Kampfmittelräumdienst alarmiert. Die 8,8-Zentimeter-Granate sei auf einem nahe gelegenen Feld erfolgreich gesprengt worden, teilte die Polizei am Donnerstagabend mit. Rund 30 Bewohnerinnen und Bewohner hatten am Nachmittag benachbarte Häuser vorübergehend verlassen müssen. Sie konnten nach der Sprengung zurückkehren.

Brand im Dachstuhl - Wohnhaus in Hatten unbewohnbar

Ein Wohnhaus in Hatten (Landkreis Oldenburg) ist nach dem Brand des Dachstuhls unbewohnbar geworden. Nach Angaben der Polizei vom Mittwochabend bemerkte der 73-jährige Hausbewohner Rauch im Dachstuhl und konnte das Feuer nicht selbstständig löschen. Er verließ gemeinsam mit den zwei weiteren Bewohnerinnen im Alter von 71 und 86 Jahren das Haus. Alle blieben unversehrt. Etwa 120 Feuerwehrleute bekämpften die Flammen am Mittwochnachmittag, doch das Haus wurde durch den Brand enorm beschädigt. Die Bewohner müssen zunächst bei Bekannten unterkommen. Die Ursache für das Feuer blieb zunächst ungeklärt.

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