Althusmann: Niemand muss Lebensmittel-Engpässe befürchten

Hannover.  Niedersachsens Wirtschaftsminister fügte hinzu, das Land werde alles unternehmen, um Ausgangssperren zu vermeiden. Sie seien das letzte Mittel.

Ob Nudeln oder Klopapier: Niedersachsens Wirtschaftsminister Bernd Althusmann (CDU) hat die Bürger, dazu aufgerufen, trotz der Corona-Krise keine Hamsterkäufe zu tätigen (Archivbild).

Ob Nudeln oder Klopapier: Niedersachsens Wirtschaftsminister Bernd Althusmann (CDU) hat die Bürger, dazu aufgerufen, trotz der Corona-Krise keine Hamsterkäufe zu tätigen (Archivbild).

Foto: Julian Stratenschulte / dpa

Ob Nudeln oder Klopapier: Niedersachsens Wirtschaftsminister Bernd Althusmann (CDU) hat die Bürger, dazu aufgerufen, trotz der Corona-Krise keine Hamsterkäufe zu tätigen. „Ich kann die Sorge vieler Menschen verstehen, ich bitte sie allerdings dringlich, mit Augenmaß einzukaufen. Das Bevorraten mit Lebensmitteln ist nicht notwendig. Selbst wenn die Regale mal leer sind, werden sie wieder aufgefüllt werden“, sagte der Minister der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ (Donnerstag). Und: „Es hat auch etwas mit der Solidarität untereinander zu tun, sich jetzt nicht mit 100 Rollen Toilettenpapier und kiloweise Nudeln einzudecken.“

Althusmann zur Corona-Krise: Ausgangssperren sind das letzte Mittel

Althusmann fügte hinzu, das Land werde alles unternehmen, um Ausgangssperren zu vermeiden. Sie seien das letzte Mittel. „Sollte die Infektionsdynamik sich weiter so beschleunigen wie bisher, müssen wir alle denkbaren Maßnahmen ergreifen“, sagte er aber auch.

Auch Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hatte am Mittwochabend in ihrer Fernsehansprache gesagt: „Hamstern, als werde es nie wieder etwas geben, ist sinnlos und letztlich vollkommen unsolidarisch.“ dpa

740 Fälle von Coronavirus sind in Niedersachsen bestätigt

Coronavirus in der Region – hier finden Sie alle Informationen

Kommentar-Profil anlegen
*Pflichtfelder