Zebrastreifen für den Ägidienmarkt

Viele Autofahrer ignorieren die Tempo-30-Schilder auf der Stobenstraße.

Foto: Norbert Jonscher

Viele Autofahrer ignorieren die Tempo-30-Schilder auf der Stobenstraße.

Zu „Polizei in Sorge: Fußgängerstress am neuen Ägidienmarkt“ vom 15 November: Wenn die Tempo-30-Schilder nicht ausreichen, dann sollte man dort Zebrastreifen anbringen. Die Menge der Fußgänger ist mit Sicherheit nicht so hoch, dass es zu großen Rückstaus kommen wird – und trotzdem ist es dann etwas sicherer für die Fußgänger.

Frank Rudolph, Braunschweig

Gefahr für Fußgänger und Radfahrer

Ebenfalls dazu:

Planer und Ausführende haben offensichtlich vollkommen ausgeblendet, dass dort eine wichtige Verkehrsverbindung mit Schienen-, Fahrzeug- und Fußgängerverkehr vorhanden ist. Die Stobenstraße ist nicht zu ersetzen, und die auf ihr lastende hohe Verkehrsdichte dürfte nicht zu reduzieren sein. Vor allem hat die Stobenstraße eine hohe Bedeutung für den Durchgangsverkehr, ÖPNV, Berufsverkehr und Lieferverkehr. Sie ist eine der wichtigsten Verkehrsachsen Braunschweigs. Daraus auch nur punktuell einen Platz zu machen, ist ein gefährlicher und kostenträchtiger Irrtum. Die Erfahrungen haben gezeigt, dass an solchen Stellen die Akzeptanz für Geschwindigkeitsbeschränkungen äußerst gering ist, woraus sich massive Gefährdungen für Fußgänger sowie Radfahrer ergeben dürften.

Claus-Peter Brasche, Braunschweig

„Bauruine Praktiker“ verschwindet endlich

Zu „Ex-Praktiker: Frist für Bürger verlängert“ vom 6. Oktober:

Die geringe Beteiligung der Bürger an der Informationsveranstaltung ist meines Erachtens darauf zurückzuführen, dass wenig Interesse an diesem Bauvorhaben besteht, und nicht an der etwas späten Pressemitteilung und Bekanntgabe des Termins. Die Zeitungsleser, die an städtischen Planungen interessiert sind, wissen, dass grundsätzlich rechtzeitig unter „Bekanntmachungen“ darüber informiert wird. Von den Planungen an der Kurzekampstraße sind sehr wenige Bürger betroffen. Vermutlich werden alle froh sein, dass die „Bauruine Praktiker“ endlich verschwindet. Die neuen Planungen werden nur positiv für diesen bisher sehr desolaten städtischen Bereich sein.

Möchte die Verwaltung einmal ein volles Haus haben im Rahmen einer Bürgerbeteiligung, dann sollte sie eine solche Veranstaltung für das Projekt der „Burggasse“ anbieten. Dieses im wahrsten Sinne des Wortes „zentrale“ Projekt für die Innenstadt wird garantiert den erwarteten Zulauf erzeugen. Allerdings sollte dann mit mehrheitlich kritischen Beiträgen gerechnet werden, da bisher nur skizzenhaft über die geplanten Änderungen (zum Beispiel Abriss der historischen Häuser im nördlichen Eingangsbereich) berichtet wurde.

Eberhard Kunze, Braunschweig

Zu wenig Personal an den Gerichten

Zu „Polizei soll Schadenshöhe ermitteln“ vom 14. Oktober:

Die langwierigen Ermittlungen in Sachen Sozialbetrug bei der LAB wundern mich nicht. Wir Deutschen und besonders deutsche Behörden und Gerichte machen alles besonders gründlich, Zeit spielt da nur eine untergeordnete Rolle. Unsere Strafverfolgungsbehörden leiden schon lange an Überlastung durch zu viele komplizierte Strafverfahren, aber die Landesregierung hat bisher zu wenig getan, um die überlasteten und teilweise frustrierten Beamten und Richter durch Einstellung zusätzlichen Personals zu entlasten. Nicht vergessen sollten wir aber auch die zunehmende Anzahl von Menschen, die sich mit Behördenentscheidungen nicht abfinden und ihre Fälle vor Gericht bringen. Auch das trägt zur Überlastung der dritten Gewalt im Staate bei.

Horst Gerike, Hannover

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