Hagenmarkt: Platz für Feste und mehr Grün

Neue Ideen für den Hagenmarkt – Anwohner und Geschäftsleute rufen zur Debatte auf: Alfons Markiewicz (von links), Pfarrer Werner Busch, Olaf Jäschke und Frank Göthe.

Foto: Peter Sierigk

Neue Ideen für den Hagenmarkt – Anwohner und Geschäftsleute rufen zur Debatte auf: Alfons Markiewicz (von links), Pfarrer Werner Busch, Olaf Jäschke und Frank Göthe.

Zu „Die Ideen für den Hagenmarkt gehen nicht aus“ vom 9 November: Die Stürme haben den Hagenmarkt aus dem Robinienschlaf geweckt. Nun gilt es, den Platz neu zu denken und ihn aus der Bedeutungslosigkeit in den Fokus der Stadtentwicklung zu rücken. Wir kennen den Kohlmarkt, den Altstadtmarkt, den Rathausplatz, das Magniviertel usw. Wer spricht vom Hagenmarkt? Die Stadt hat nun die eimalige Chance, den Hagenmarkt mit in das Veranstaltungsprogramm der Innenstadt durch entsprechende Raumgestaltung aufzunehmen.

Von der Casparistraße kommend lassen die neuen Sichtachsen Heinrichbrunnen – Katharinenkirche erahnen, welches Potenzial dieser Platz hat. Ob Grünflächen oder Bepflasterung (Versiegelung) – das spielt zunächst eine untergeordnete Rolle. Dort, wo sich junge und alte Menschen begegnen, entsteht urbanes Leben.

Der Hagenmarkt besaß ursprünglich mit Marktplatz, Kirche und Rathaus eine gewisse Eigenständigkeit. Er sollte unter diesem Gesichtspunkt als traditioneller Platz in den Mittelpunkt der Planung gerückt werden.

Eine Interessengemeinschaft aller Anlieger und Geschäftsleute könnte wichtige Impulse geben. Vorher gilt es, neue Feste und Veranstaltungen unter Einbeziehung der Casparistraße zu entwickeln und erproben. Auch der Platz um die Katharinenkirche mit seinen sehr schönen Platanen gehört dazu. Es ist zu begrüßen, dass sich Anlieger, Kirchengemeinde, Pastor Werner Busch und der Bezirksrat dieser Aufgabe angenommen haben.

Karl-Hermann Oberin, Braunschweig

Tiefgarage unter dem Hagenmarkt

Ebenfalls dazu:

Ich wünsche mir, dass unter dem Hagenmarkt eine Tiefgarage gebaut wird. Über die obere Bebauung kann man dann auch noch länger nachdenken.

Wilfried Stielau, Braunschweig

Ein kleiner Rhododendron-Park

Ebenfalls dazu:

Mein Vorschlag: Bepflanzung mit winterfestem Rhododendron. In Bremen (allerdings viel größer) ist dieser Park eine Attraktion. Für Braunschweig und den Hagenmarkt wäre diese Blütenpracht ebenfalls wunderschön. Das Denkmal sollte man restaurieren/säubern und die kleine Straße zwischen Casparistraße und Bohlweg könnte mit Restaurant-/Cafétischen bestückt werden. Man hätte einen wunderbaren Blick auf die Katharinenkirche und auf den kleinen Rhododendron-Park.

Franziska Mönkemeyer, Braunschweig

Bitte wieder ein Stück grüner Lunge

Zu „Der Hagenmarkt verdient es, von seiner Dürftigkeit erlöst zu werden“ vom 4. November:

Lieber Herr Schimpf, wie Sie richtig bemerkten, gibt es rund um den Hagenmarkt außer der Katharinenkirche nichts an Architektur, das man gerne sehen möchte. Stattdessen ist der Platz verkehrsumtost und doch eher eine Grausamkeit, speziell von der Kirche aus. Und beim unverstellten Blick auf die Kirche sind die Straßenbahn und der Autoverkehr vor und neben dieser natürlich auch extrem idyllisch und reizen sehr zum Aufenthalt! Deshalb bitte wieder ein Stück grüner Lunge, wovon es in der Innenstadt nicht gerade wimmelt!

Ulrike Dübel, Braunschweig

Eine krachende Ohrfeige für die Verantwortlichen

Zu „Sie sind die Braunschweiger des Jahres“ vom 7. November:

Gratulation zur Wahl der Braunschweigerin des Jahres! Eine krachende Ohrfeige für die Verantwortlichen Abteilungsleiter der LAB. Frau Nischk, gehen Sie weiter auf Ihrem eingeschlagenen Weg.

Friedrich-Wilhelm Schneider, Wolfenbüttel

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