Etappensieg des Bürgerengagements

Zu „New Yorker will Bad retten und  verlässt Phantoms“ vom 7. Februar:

Endlich, endlich: Ein Etappensieg des andauernden Bürgerengagements und eines großzügigen Sponsors über politisches Knausern der Ratsparteien und ihrer krämerhaften Kostenvergleiche!

Wir Schwimmfreunde hoffen, dass jetzt kein bürokratisches Hindernisrennen im Rat der Stadt die Überhand gewinnt über die sozialorientierte Spenderzusage aus dem Munde von Herrn Knapp/New Yorker.

Wir hoffen weiter, dass mit dem Erhalt des Badezentrums die Pläne einer „anspruchsvollen Wohnbebauung“ ausgerechnet im Gliesmaroder Natur- und Erholungsgebiet nicht mehr umgesetzt werden können.

Gisela Hartwieg, Braunschweig

Mehr Schaden

als Nutzen

Zum selben Thema:

Mehr Schaden als Nutzen bringen die Millionen für das Gliesmaroder Bad. Herr Knapp hat schon sehr viel zum Wohl unserer Stadt beigetragen.

Meine Fakten gegen die Instandsetzung:

1. Konkurrenz weniger Einnahmen für die Wasserwelten.

2. Das Bad Grundstück wird nicht verkauft.

3. Durch Renovierung lange geschlossen.

4. Mindereinnahmen der Stadthallen GmbH durch Abstieg der BBL.

Sinnvoller wäre es, ein oder zwei kleine Bäder an eine Sporthalle anzubinden, da ja Umkleide- sowie Sanitäreinrichtungen dort schon vorhanden sind. Zusätzlich könnte man auf dem Hallendach eine Solaranlage zum Heizen für Bad und Halle nutzen.

Außerdem könnte Herr Knapp eine sichere Geldanlage hinterlegen, mit den Zinseinnahmen würde dann die Finanzierung für Instandhaltung sowie Betriebskosten längerfristig gesichert sein. Die Bäder könnten dann Hausmeister, Lehrer und Vereine betreuen. Ich hoffe, die Wahlsieger knicken nicht ein und nehmen die Millionen. Sie sollten bedenken, dass es in den letzten Jahren immer positive Zahlen im Haushalt gab.

Klaus Brandt,

Braunschweig

Korrektur einer Ratsentscheidung

Ebenfalls dazu:

Großartig, ein Braunschweiger Bürger, der es sich leisten kann, mischt sich ein und setzt an zur Korrektur einer Ratsentscheidung, die die Schließung des Schwimmbades Gliesmarode zum Inhalt hat.

Der Finanzdezernent der Stadt sieht plötzlich eine sehr interessante Angelegenheit in der längst abgehakten Schul- und Vereinsbad-Situation und ordnet unverzügliche Gesprächsaufnahme an.

Der Ratsvertreter der CDU, Herr Wendroth, bedauert bürgernah den Rückzug beim Basketball zugunsten sozialen Engagements und orakelt, dass dies eine gute Nachricht für die Freunde des Bades sein könnte.

Der SPD-Vertreter an selber Stelle, Herr Pesditschek , äußert Verständnis für den Braunschweiger

Unternehmer und erdreistet sich, das Angebot in Zusammenhang mit Produktions-Bedingungen in Bangladesch zu setzen.

Es bleibt zu hoffen, das Herr Knapp sich nicht von so viel Umschwenken und Dreistigkeiten beeindrucken lässt und getreu seinem Firmenerfolgskonzept auch gegen die Mühlen und die Kungelei des Braunschweiger Rates umsetzt, was er sich zum Wohle der Stadt vorgenommen hat.

Schade bleibt natürlich, dass Fritz Knapp nicht schon vor Abriss des Freizeitzentrums FBZ für diese Kulturstätte aktiv wurde, die sicher noch weit über dem Wert eines Schwimmbades liegt.

Gregor Leip,

Braunschweig

Prioritäten im Interesse der Allgemeinheit

Zum selben Thema:

Ich begrüße ebenfalls die Initiative von Herrn Knapp, der nun im Interesse der Allgemeinheit andere Prioritäten gesetzt hat und bin ebenfalls für den Erhalt dieses liebenswerten Hallenbades, weil die überdimensionierten und lauten Spaßbäder nach Art des Wolfsburger Badelandes nicht jedermanns Sache sind.

Hans Klös, Wolfsburg

Keine Millionen mehr für „Sport“-Stars

Ebenfalls dazu:

Bravo, Herr Knapp! Ich rufe alle großen „Sport“-Sponsoren dazu auf, umzudenken und dem Beispiel von Herrn Knapp zu folgen. Keine Millionen mehr für „Sport“-Stars! Denkt endlich an unsere Braunschweiger Mädels und Jungen und fördert den Breitensport. Damit wird erwiesenermaßen auch das Sozialverhalten unserer Jugend positiv beeinflusst. Es ist doch ein Skandal, wenn unsere Kinder nicht mehr Schwimmen lernen können, aber Spitzen-„Sportler“ mit Millionen gefüttert werden.

Wilfried Wünsche,

Braunschweig

Der Schwimmsport

wäre gerettet

Zum selben Thema:

Es wäre ein kleines (großes!) Wunder! Der Schwimmsport für die Schulen Querum, Gliesmarode und Volkmarode wäre gerettet und die vielen Älteren, die regelmäßig zum Schwimmen kommen, den weiten Weg zum Spaßbad scheuen oder nicht schaffen, könnten weiterhin zum Schwimmen gehen.

Rüdiger Kaiser, Braunschweig

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