„Am Gratis-ÖPNV stören sich nur Verkehrsbetriebe“

Hannover will am 30. November Busse und Bahnen kostenlos anbieten. Städte zwischen Harz und Heide ziehen nicht mit (Symbolbild).

Hannover will am 30. November Busse und Bahnen kostenlos anbieten. Städte zwischen Harz und Heide ziehen nicht mit (Symbolbild).

Foto: Arne Dedert / dpa

Zu „Hannover testet Gratis-ÖPNV – Große Skepsis in unserer Region“ vom 20. November:

„Gratis-ÖPNV – Große Skepsis in der Region“, das liest sich gerade so, als ob die Bürger der Region sich massiv gegen einen Gratis-ÖPNV auflehnen würden. Nein, es sind die Verkehrsbetriebe, der Verkehrsverbund Region Braunschweig (VRB), dem es eigentlich egal sein könnte.

Gratis-ÖPNV bedeutet ja nicht, dass Verkehrsbetriebe plötzlich als karitative Einrichtung auftreten sollen, die Finanzierung muss schon stimmen. Nun ist aber der VRB seit nunmehr 20 Jahren nicht in der Lage oder nicht willens, die gröbsten Fehler im Verbundtarif zu beseitigen.

So lange (an Tarifgrenzen) für eine Fahrt von einer Haltestelle zur nächsten (die in Sichtweite liegt) ein 2-Zonen-Fahrschein für
4,10 Euro erforderlich ist, kann doch etwas nicht stimmen, da hilft auch keine Schönrederei. ÖPNV ja, gratis gerne oder wenigstens zu akzeptablen Preisen. Wann beginnt hier endlich mal ein Umdenken?

Thomas Brasser, Groß Denkte

Die AfD verbreitet Intoleranz

Zur Berichterstattung über den Bundesparteitag der AfD:

Diese dünn verschleierte Partei darf also unsere VW-Halle als Plattform für die Verbreitung von Hass, Intoleranz und Ausgrenzung von Menschen, die zum Beispiel eine ändere Religion haben als die christliche, missbrauchen. Ich finde es ungeheuerlich und falsch, dass die Stadt Braunschweig die Turnhallen für die (friedlichen) Einreisenden nicht freigibt. Dass die Braunschweiger CDU-Führung nicht gegen die AfD demonstriert, überrascht mich ganz und gar nicht. Deutsche Geschichte kann und darf sich nicht wiederholen.

Glen Mapp, Weddel

Die AfD wird sich nicht auflösen

Auch dazu:

Was will das Bündnis gegen Rechts eigentlich mit seiner Demonstration erreichen? Die AfD wird sich nicht auflösen, ihre Wähler werden sich nicht umorientieren. Vorschlag: Tretet in die AfD ein und verändert sie von innen.

Manfred Bräuer, Braunschweig

Woher kommt der Strom, liebe Grüne?

Zu „Habeck: Wir haben den Auftrag zur Gestaltung“ vom 18. November:

Die Grünen haben beschlossen, bis 2030 keine Pkw mit Verbrennungsmotor neu zulassen zu wollen. Sie haben uns aber nicht verraten, wo der Strom herkommen soll, den die vielen Elektroautos dann brauchen. Aus der Kohle möchten sie ja auch bis 2030 aussteigen. Es wurde auch kein Wort darüber gesprochen, wie die ganzen Batterien der Elektroautos entsorgt werden sollen. Die Tonne CO2 soll bei 60 Euro liegen. Wer bezahlt das? Der kleine Mann. Denn in einer Mietwohnung kann ich nur so heizen, wie mir das der Vermieter zur Verfügung stellt. Wenn dann in Deutschland die Luft noch immer nicht sauber ist, kann es wohl daran liegen, dass Deutschland nur ein kleiner Teil dieser Welt ist. Und bei uns hat man dann die Wirtschaft kaputt gemacht.

Manfred Hölscher, Wolfenbüttel

Sparsamkeit und Fleiß werden bestraft

Zum Leitartikel „Der Frust mit den Zinsen“ vom 20. November:

Die Negativzinsen vergiften die bürgerliche Gesellschaft und spalten sie. Dazu kommen die prekären Arbeitsverhältnisse, deren Entlohnung nicht mehr für die Alimentierung und Mieten von Familien ausreicht. Sparsamkeit und Fleiß werden vorsätzlich dadurch bestraft, dass die Bundesregierung die EZB bei ihrer Minuszinspolitik gewähren lässt. Minuszinsen berauben Sparer. Auch die Rentenkassen müssen Negativzinsen zahlen und berauben die Rentner.

Heinz Saalbach, Mariental

Kommentar-Profil anlegen
*Pflichtfelder
Leserkommentare (4)