„Verkauf von Böllern an Privatpersonen sollte verboten werden“

Ein Mann zündet einen Knallkörper der Klasse 2. Knallkörper der Klasse 2 dürfen nur von Personen ab 18 Jahren frei erworben werden.

Ein Mann zündet einen Knallkörper der Klasse 2. Knallkörper der Klasse 2 dürfen nur von Personen ab 18 Jahren frei erworben werden.

Foto:  Marc Müller/dpa

Braunschweig  Zum Thema „Feuerwerk und Böller an Silvester“:

Alle Jahre wieder der ganz „normale“ Silvesterwahnsinn: Alkoholkonsum, Feuer, Verletzte, sogar Tote, Angriffe auf Rettungskräfte, Luftverschmutzung und so weiter. Wie bekloppt muss man eigentlich sein, um sein Geld in Form von Böllern auf die Straße zu schmeißen, sich und andere dabei in Gefahr zu bringen, Tiere aufzuschrecken – und das schon Stunden vor Mitternacht?

In vielen kriegsgebeutelten Ländern wären die Menschen froh, diese Geräusche nicht mehr hören zu müssen. Hierzulande aber gibt es eine ganze Reihe von Dumpfbacken, die diese vernichtenden Geräusche zu sich ins eigene Lebensumfeld holen.

Wann endlich wird der individuelle Verkauf von Feuerwerkskörpern an Privatpersonen – genau wie der Erwerb von Waffen – generell verboten, damit diese irrsinnige, landesweite Böller-Orgie ein Ende hat?

Die Organisation und Beaufsichtigung eines gemeinschaftlichen Feuerwerks durch die jeweiligen Ortsfeuerwehren wäre sicherlich eine Alternative zu der unkontrollierten Privatböllerei. Eine Spaßbremse etwa gäbe es somit auch nicht.

Dieter Keil, Adenbüttel

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