Tischgespräche

Lasst uns den Bauern helfen

„Viele bestehen wohl nur noch aus Bauchgefühl und beschweren sich, dass die Lebensmittel knapp werden, die sie selbst massenhaft zu Hause bunkern.“

Es kann einem der Kragen platzen – es wird gehamstert ohne Ende. Das selbständige Denken, zu dem wir von einem unserer fähigsten Philosophen aufgerufen wurden – Immanuel Kant, für die, die es vergessen haben – scheint uns abhanden gekommen sein. Die meisten Zeitgenossen bestehen wohl nur noch aus Bauchgefühl und beschweren sich, dass die Lebensmittel knapp werden, die sie selbst massenhaft zu Hause bunkern. Das ist ein egoistisches Konsumverhalten schlimmsten Ausmaßes. Das können wir uns derzeit nicht leisten. Die Landwirte, die bemüht sind, uns mit Feldfrüchten zu versorgen, nehmen die allerwenigsten war. Die Saison beginnt. Und sie stecken noch tiefer im Schlamassel, als mancher denkt. Der Spargel muss vom Feld! Ausländische Saisonkräfte gibt es dieses Jahr nicht. Die Grenzen sind dicht. Es gibt aber massenhaft Zeitgenossen, die die Seuche zu Hause leidend und passiv abwarten. Mensch Leute, helft den Bauern und damit der Gesellschaft und damit wiederum dem Staat. Noch ist das Arbeiten, vor allem an der frischen Luft, nicht verboten. Wer den Landwirten hilft, hilft zu überleben und den Staat zu entlasten. Bürokratische Hürden? Ehrlich, Leute. Wo ein Wille ist, ist auch ein Weg.

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