Waldbrandgefahr

Größte Alarmbereitschaft: Feuerwehrflugzeug kreist über Helmstedt

| Lesedauer: 2 Minuten
Waldbrand-Alarm im Kreis Helmstedt: Ein Feuerwehrflugzeug erkundete das Gebiet am Lappwald.

Waldbrand-Alarm im Kreis Helmstedt: Ein Feuerwehrflugzeug erkundete das Gebiet am Lappwald.

Foto: Privat

Helmstedt.  Rauchentwicklung am Horizont: Bei Königslutter und Helmstedt wurden Rauchschwaden gemeldet. Es wird klar: Die Feuerwehr ist bereit für den Ernstfall.

Man könnte fast meinen, die Nerven liegen blank bei den Feuerwehren im Kreis Helmstedt, wenn man auf die heutige Einsatzhistorie blickt. Doch die erhöhte Sensibilität ist angesichts der hohen Waldbrandgefahr nichts anderes als angebracht. Jede Alarmmeldung muss gründlich geprüft und ernstgenommen werden, so auch heute Abend. Das war passiert:


Um 19.16 Uhr wurden die Feuerwehren im Stadtgebiet von Königslutter herbeigerufen, das Stichwort lautete „Feuer im Wald“. Im Bereich des Dorm bei Groß Steinum wurde eine unklare Rauchentwicklung gemeldet. Vor Ort stellte man fest: Fehlalarm. Die angerückten Feuerwehrleute konnten nichts feststellen.

Allerdings: In Richtung Helmstedt erkannten die Einsatzkräfte eindeutig eine Rauchentwicklung. Die Einsatzleitstelle rief daraufhin umgehend Kräfte aus Helmstedt und Grasleben, um den Bereich rund um den Lappwald zu erkunden. Aufgrund der hohen Waldbrandgefahr musste man davon ausgehen, dass in hohem Tempo große Waldbestände Feuer fangen könnten. Dementsprechend groß war die Anzahl an Löschfahrzeugen vor Ort.

Noch war aber völlig unklar, wo genau es brennen könnte. Die Großfahrzeuge blieben deshalb in Bereitschaft versammelt, während Führungskräfte das Gebiet erkundeten. Nach knapp einer Stunde stellte sich erneut heraus: Einen Brand gibt es nicht, alles in Ordnung.

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Um dennoch kein Risiko unerkannt zu lassen, rückte ein Flugzeug des Feuerwehrflugdienstes aus Lüneburg heran. Auch aus der Luft hieß es: Entwarnung, nichts zu sehen. Alle in Alarmbereitschaft stehenden Feuerwehren konnten erleichtert wieder nach Hause. Der befürchtete Fall eines Waldbrandes im Kreis Helmstedt ist ausgeblieben. Allerdings wurde aus dem Flugzeug der Ursprung der Rauchentwicklung sichtbar: Im benachbarten Landkreis Börde ist ein Flächenbrand entstanden, der aufgrund der guten Sichtverhältnisse bis nach Helmstedt sichtbar war.

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