Schmelzwasser bereitet Landkreis Goslar keine Sorgen

Goslar.  Trotz Schneeschmelze sieht der Landkreis Goslar noch keine Gefahr für Hochwasser. Die Kanalisation könne das Wasser aufnehmen.

Schmelzwasser fließt an der Steinernen Renne in Wernigerode. Wegen der warmen Temperaturen hat im Harz die Schneeschmelze eingesetzt. Der Wasserpegel der Harzflüsse steigt langsam an.

Schmelzwasser fließt an der Steinernen Renne in Wernigerode. Wegen der warmen Temperaturen hat im Harz die Schneeschmelze eingesetzt. Der Wasserpegel der Harzflüsse steigt langsam an.

Foto: Matthias Bein/dpa

Trotz Schneeschmelze sieht der Landkreis Goslar noch keine Gefahr für Hochwasser. „Die Pegelstände der Flüsse liegen aktuell im grünen Bereich“, sagte Sprecher Maximilian Strache. Natürlich beobachte der Landkreis die Lage, genau wie der Niedersächsische Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NWLKN). Allerdings werde ein Großteil der Flüsse im Kreis Goslar durch Talsperren reguliert. „Der durchschnittliche Füllgrad der Talsperren liegt bei knapp über 50 Prozent. Da kann noch ganz viel Tauwasser aufgefangen werden“, sagte Strache.

Kanalisation können Schneemassen aufnehmen

Auch im Bereich Seesen, wo 2017 Hochwasser wütete, bestehe aktuell keine Gefahr für Überschwemmungen. Vielerorts sei der meiste Schnee zudem schon geschmolzen. „Wenn ich letzte Woche aus meinem Bürofenster auf die Grünfläche geguckt habe, lagen da 60 bis 70 Zentimeter Schnee. Jetzt ist da gar nichts mehr“, sagte Strache.

In der Stadt Goslar hatten die Räumdienste die Schneemassen der vergangenen Wochen auf mehreren Haufen - auch in der Innenstadt - zusammengetragen. Experten hätten sich das angesehen und befunden, dass die Kanalisation das Wasser aufnehmen könne.

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