Isenbüttel. Die Aktionsgruppe Autofrei hat für knapp drei Stunden die Ausfahrt der VW-Achsmontage in Isenbüttel blockiert. Die Polizei zog Spezialisten hinzu.

Das große Banner hing am Dienstagvormittag nur einige Minuten am Zaun, die Klimaktivisten klebten knapp drei Stunden vor der Ausfahrt der VW-Achsmontage im Gewerbegebiet Moorstraße-Ost in Isenbüttel. Gegen 14 Uhr war die Protestaktion unter dem Motto „Verkehrswende statt Antriebswende“ beendet. Die Aktion fand quasi unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt. Lediglich Polizeibeamte und Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Volkswagen waren vor Ort.

Wie die Aktivisten von Amsel 44 berichten, sollte durch die Aktion die Just-in-time und Just-in-sequence-Produktion von Achsen für das VW-Stammwerk in Wolfsburg unterbrochen werden. Auf dem Banner am Zaun stand der Reim: „Wer zukünftig Straßenbahnen baut, keine Arbeitsplätze klaut. Tut etwas, das allen nützt, die Umwelt und das Klima schützt“.

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Gegen 11.15 Uhr sei die Polizei Gifhorn über die Protestaktion informiert worden, erklärte Polizeipressesprecher Christoph Nowak. Rund zehn Beamte waren wenig später am Einsatzort und sicherten unter anderem den Verkehr, der einspurig auf das Betriebsgelände geführt wurde. Gegen 12.30 Uhr kamen weitere Beamte dazu. Später trafen Kräfte der Zentralen Polizeidirektion aus Hannover ein, die die festgeklebten Hände der Protestierenden lösen sollten. Eingreifen mussten sie nicht mehr wirklich, lediglich einem Beteiligten helfen. Die andere Aktivistin hatte sich gegen 13.45 Uhr selbst vom Asphalt befreit. Gegen 14 Uhr war die Protestaktion beendet. Wie der Pressesprecher erläuterte, seien die Personalien der beiden Protestierenden aufgenommen worden. Gegen sie wurde ein Strafverfahren eingeleitet.

Klimaaktivisten der Aktionsgruppe Amsel 44 haben im Gwerbegebiet Isenbüttel, Kreis Gifhorn, die  Zufahrt eines VW-Logistikzentrums blockiert. Zwei Demonstranten haben sich vor der LKW-Ausfahrt festgeklebt, zwischen ihnen ein Banner mit der Aufschrift
Klimaaktivisten der Aktionsgruppe Amsel 44 haben im Gwerbegebiet Isenbüttel, Kreis Gifhorn, die  Zufahrt eines VW-Logistikzentrums blockiert. Zwei Demonstranten haben sich vor der LKW-Ausfahrt festgeklebt, zwischen ihnen ein Banner mit der Aufschrift "Verkehrswende statt Antriebswende". Am Zaun um das Betriebsgelände ging kurze Zeit ein Banner mit dem Reim: "Wer künftig Straßenbahnen baut, keine Arbeitsplätze klaut, tut etwas, was allen nützt, die Umwelt und das Klima schützt."   © FMN | Dirk Kühn

Die Stimmung rund um die Protestierenden war weder angespannt noch in irgendeiner Weise aggressiv. Polizeihauptkommissar Carsten Gander, der den Einsatz leitete, suchte das Gespräch mit den Protestierenden. Beide Seiten zeigten Verständnis - zum einen für den Einsatz der Polizei, zum anderen für die Versammlung der Klimaaktivisten.

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Achsmontage in Isenbüttel wollten sich zu der Aktion nicht äußern. Ein Unternehmenssprecher von Volkswagen erklärte, dass die Produktion zu keinem Zeitpunkt gefährdet gewesen sein. Er sah in der Protestaktion einen Widerspruch in der Grundhaltung des Unternehmens, einen kritischen Dialog konstruktiv zu gestalten.

Klimaaktivisten blockieren Ausfahrt von VW in Isenbüttel

Klimaaktivisten der Aktionsgruppe Amsel 44 haben im Gwerbegebiet Isenbüttel, Kreis Gifhorn, die  Zufahrt der VW-Achsmontage blockiert. Zwei Demonstranten haben sich vor der LKW-Ausfahrt festgeklebt, zwischen ihnen ein Banner mit der Aufschrift „Verkehrswende statt Antriebswende“. Am Zaun um das Betriebsgelände ging kurze Zeit ein Banner mit dem Reim: „Wer künftig Straßenbahnen baut, keine Arbeitsplätze klaut, tut etwas, was allen nützt, die Umwelt und das Klima schützt.“  
Klimaaktivisten der Aktionsgruppe Amsel 44 haben im Gwerbegebiet Isenbüttel, Kreis Gifhorn, die  Zufahrt der VW-Achsmontage blockiert. Zwei Demonstranten haben sich vor der LKW-Ausfahrt festgeklebt, zwischen ihnen ein Banner mit der Aufschrift „Verkehrswende statt Antriebswende“. Am Zaun um das Betriebsgelände ging kurze Zeit ein Banner mit dem Reim: „Wer künftig Straßenbahnen baut, keine Arbeitsplätze klaut, tut etwas, was allen nützt, die Umwelt und das Klima schützt.“   © FMN | Dirk Kühn
Klimaaktivisten der Aktionsgruppe Amsel 44 haben im Gwerbegebiet Isenbüttel, Kreis Gifhorn, die  Zufahrt der VW-Achsmontage blockiert. Zwei Demonstranten haben sich vor der LKW-Ausfahrt festgeklebt, zwischen ihnen ein Banner mit der Aufschrift „Verkehrswende statt Antriebswende“. Am Zaun um das Betriebsgelände ging kurze Zeit ein Banner mit dem Reim: „Wer künftig Straßenbahnen baut, keine Arbeitsplätze klaut, tut etwas, was allen nützt, die Umwelt und das Klima schützt.“  
Klimaaktivisten der Aktionsgruppe Amsel 44 haben im Gwerbegebiet Isenbüttel, Kreis Gifhorn, die  Zufahrt der VW-Achsmontage blockiert. Zwei Demonstranten haben sich vor der LKW-Ausfahrt festgeklebt, zwischen ihnen ein Banner mit der Aufschrift „Verkehrswende statt Antriebswende“. Am Zaun um das Betriebsgelände ging kurze Zeit ein Banner mit dem Reim: „Wer künftig Straßenbahnen baut, keine Arbeitsplätze klaut, tut etwas, was allen nützt, die Umwelt und das Klima schützt.“   © FMN | Dirk Kühn
Klimaaktivisten der Aktionsgruppe Amsel 44 haben im Gwerbegebiet Isenbüttel, Kreis Gifhorn, die  Zufahrt der VW-Achsmontage blockiert. Zwei Demonstranten haben sich vor der LKW-Ausfahrt festgeklebt, zwischen ihnen ein Banner mit der Aufschrift „Verkehrswende statt Antriebswende“. Am Zaun um das Betriebsgelände ging kurze Zeit ein Banner mit dem Reim: „Wer künftig Straßenbahnen baut, keine Arbeitsplätze klaut, tut etwas, was allen nützt, die Umwelt und das Klima schützt.“  
Klimaaktivisten der Aktionsgruppe Amsel 44 haben im Gwerbegebiet Isenbüttel, Kreis Gifhorn, die  Zufahrt der VW-Achsmontage blockiert. Zwei Demonstranten haben sich vor der LKW-Ausfahrt festgeklebt, zwischen ihnen ein Banner mit der Aufschrift „Verkehrswende statt Antriebswende“. Am Zaun um das Betriebsgelände ging kurze Zeit ein Banner mit dem Reim: „Wer künftig Straßenbahnen baut, keine Arbeitsplätze klaut, tut etwas, was allen nützt, die Umwelt und das Klima schützt.“   © FMN | Dirk Kühn
Klimaaktivisten der Aktionsgruppe Amsel 44 haben im Gwerbegebiet Isenbüttel, Kreis Gifhorn, die  Zufahrt der VW-Achsmontage blockiert. Zwei Demonstranten haben sich vor der LKW-Ausfahrt festgeklebt, zwischen ihnen ein Banner mit der Aufschrift „Verkehrswende statt Antriebswende“. Am Zaun um das Betriebsgelände ging kurze Zeit ein Banner mit dem Reim: „Wer künftig Straßenbahnen baut, keine Arbeitsplätze klaut, tut etwas, was allen nützt, die Umwelt und das Klima schützt.“  
Klimaaktivisten der Aktionsgruppe Amsel 44 haben im Gwerbegebiet Isenbüttel, Kreis Gifhorn, die  Zufahrt der VW-Achsmontage blockiert. Zwei Demonstranten haben sich vor der LKW-Ausfahrt festgeklebt, zwischen ihnen ein Banner mit der Aufschrift „Verkehrswende statt Antriebswende“. Am Zaun um das Betriebsgelände ging kurze Zeit ein Banner mit dem Reim: „Wer künftig Straßenbahnen baut, keine Arbeitsplätze klaut, tut etwas, was allen nützt, die Umwelt und das Klima schützt.“   © FMN | Dirk Kühn
Klimaaktivisten der Aktionsgruppe Amsel 44 haben im Gwerbegebiet Isenbüttel, Kreis Gifhorn, die  Zufahrt der VW-Achsmontage blockiert. Zwei Demonstranten haben sich vor der LKW-Ausfahrt festgeklebt, zwischen ihnen ein Banner mit der Aufschrift „Verkehrswende statt Antriebswende“. Am Zaun um das Betriebsgelände ging kurze Zeit ein Banner mit dem Reim: „Wer künftig Straßenbahnen baut, keine Arbeitsplätze klaut, tut etwas, was allen nützt, die Umwelt und das Klima schützt.“  
Klimaaktivisten der Aktionsgruppe Amsel 44 haben im Gwerbegebiet Isenbüttel, Kreis Gifhorn, die  Zufahrt der VW-Achsmontage blockiert. Zwei Demonstranten haben sich vor der LKW-Ausfahrt festgeklebt, zwischen ihnen ein Banner mit der Aufschrift „Verkehrswende statt Antriebswende“. Am Zaun um das Betriebsgelände ging kurze Zeit ein Banner mit dem Reim: „Wer künftig Straßenbahnen baut, keine Arbeitsplätze klaut, tut etwas, was allen nützt, die Umwelt und das Klima schützt.“   © FMN | Dirk Kühn
Klimaaktivisten der Aktionsgruppe Amsel 44 haben im Gwerbegebiet Isenbüttel, Kreis Gifhorn, die  Zufahrt der VW-Achsmontage blockiert. Zwei Demonstranten haben sich vor der LKW-Ausfahrt festgeklebt, zwischen ihnen ein Banner mit der Aufschrift „Verkehrswende statt Antriebswende“. Am Zaun um das Betriebsgelände ging kurze Zeit ein Banner mit dem Reim: „Wer künftig Straßenbahnen baut, keine Arbeitsplätze klaut, tut etwas, was allen nützt, die Umwelt und das Klima schützt.“  
Klimaaktivisten der Aktionsgruppe Amsel 44 haben im Gwerbegebiet Isenbüttel, Kreis Gifhorn, die  Zufahrt der VW-Achsmontage blockiert. Zwei Demonstranten haben sich vor der LKW-Ausfahrt festgeklebt, zwischen ihnen ein Banner mit der Aufschrift „Verkehrswende statt Antriebswende“. Am Zaun um das Betriebsgelände ging kurze Zeit ein Banner mit dem Reim: „Wer künftig Straßenbahnen baut, keine Arbeitsplätze klaut, tut etwas, was allen nützt, die Umwelt und das Klima schützt.“   © FMN | Dirk Kühn
Klimaaktivisten der Aktionsgruppe Amsel 44 haben im Gwerbegebiet Isenbüttel, Kreis Gifhorn, die  Zufahrt der VW-Achsmontage blockiert. Zwei Demonstranten haben sich vor der LKW-Ausfahrt festgeklebt, zwischen ihnen ein Banner mit der Aufschrift „Verkehrswende statt Antriebswende“. Am Zaun um das Betriebsgelände ging kurze Zeit ein Banner mit dem Reim: „Wer künftig Straßenbahnen baut, keine Arbeitsplätze klaut, tut etwas, was allen nützt, die Umwelt und das Klima schützt.“  
Klimaaktivisten der Aktionsgruppe Amsel 44 haben im Gwerbegebiet Isenbüttel, Kreis Gifhorn, die  Zufahrt der VW-Achsmontage blockiert. Zwei Demonstranten haben sich vor der LKW-Ausfahrt festgeklebt, zwischen ihnen ein Banner mit der Aufschrift „Verkehrswende statt Antriebswende“. Am Zaun um das Betriebsgelände ging kurze Zeit ein Banner mit dem Reim: „Wer künftig Straßenbahnen baut, keine Arbeitsplätze klaut, tut etwas, was allen nützt, die Umwelt und das Klima schützt.“   © FMN | Dirk Kühn
Klimaaktivisten der Aktionsgruppe Amsel 44 haben im Gwerbegebiet Isenbüttel, Kreis Gifhorn, die  Zufahrt der VW-Achsmontage blockiert.Zwei Demonstranten haben sich vor der LKW-Ausfahrt festgeklebt, zwischen ihnen ein Banner mit der Aufschrift „Verkehrswende statt Antriebswende“. Am Zaun um das Betriebsgelände ging kurze Zeit ein Banner mit dem Reim: „Wer künftig Straßenbahnen baut, keine Arbeitsplätze klaut, tut etwas, was allen nützt, die Umwelt und das Klima schützt.“
Klimaaktivisten der Aktionsgruppe Amsel 44 haben im Gwerbegebiet Isenbüttel, Kreis Gifhorn, die  Zufahrt der VW-Achsmontage blockiert.Zwei Demonstranten haben sich vor der LKW-Ausfahrt festgeklebt, zwischen ihnen ein Banner mit der Aufschrift „Verkehrswende statt Antriebswende“. Am Zaun um das Betriebsgelände ging kurze Zeit ein Banner mit dem Reim: „Wer künftig Straßenbahnen baut, keine Arbeitsplätze klaut, tut etwas, was allen nützt, die Umwelt und das Klima schützt.“ © FMN | Dirk Kühn
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Erst am Montag haben Aktivisten der Gruppe Amsel44 in Wolfsburg die Produktion in der Halle 54 stören wollen. „Wolfsburg darf nicht Detroit werden“, sagte am Dienstag Tobi Rosswog, einer der Sprecher der Aktivisten, der dir Aktion in Isenbüttel begleitete. Diese Aktion sei auch als kleine Denkpause gedacht. Ihnen gehe es um ein zukunftsfähiges und arbeitsplatzsicherndes Konzept. Da helfe es auch nicht, wenn die IG Metall auf die Beschäftigungsgarantie bis 2029 verweise. „Das sind nur noch sechs Jahre“, so Rosswog.

Das sind die Forderungen der Klimaaktivisten

Die Aktivisten der Amsel 44 fordern immer wieder, dass VW auf die Produktion von Straßenbahnen umsteigt. „Mit unseren Aktionen heute und in den letzten Tagen wollen wir deutlich machen, dass angesichts von Klimawandel, Unfalltoten und Flächenverbrauch durch den motorisierten Individualverkehr ein längeres Labern, Hinhalten und Weiter-so nicht mehr akzeptabel ist. Wer nicht handeln will, muss angesichts der verheerenden Folgen des Autoverkehrs von denen, die jetzt und in der Zukunft darunter leiden, dazu gezwungen werden“, hieß es in der Mitteilung weiter.

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