Corona in Gifhorn: Alle Fakten auf einen Blick

Gifhorn.  Was ist noch erlaubt? Was ist verboten? Wie viel Menschen im Kreis Gifhorn sind an Corona erkrankt? Die Antworten erhalten Sie hier.

Hinweise im Zusammenhang mit Corona an der Eingangstür des Gesundheitsamtes. 

Hinweise im Zusammenhang mit Corona an der Eingangstür des Gesundheitsamtes. 

Foto: Dirk Kühn

Neue Informationen, neue Lagen, alles ist anders – das Coronavirus hat unser Leben fest im Griff. Hier eine Übersicht der wichtigen Informationen aus Stadt und Kreis Gifhorn:

Anzahl Erkrankungen Landkreis Gifhorn: 125 (Vortag: 125)

Anzahl getesteter Personen Landkreis Gifhorn: 689 (655)

Anzahl Todesfälle im Landkreis Gifhorn: 4 (4)

Anzahl Genesene im Landkreis Gifhorn: 120 (Stand: 18. Mai, aktuelle Zahlen teilt der Landkreis nur wöchentlich mit)

In Klammern die Zahlen des Vortags.

Das Land Niedersachsen hat eine Änderungsverordnung zur Verordnung zum Schutz vor Neuinfektionen mit dem #Coronavirus erlassen. Eine entsprechende Änderung der Allgemeinverfügung des Landkreises #Gifhorn wurde vorgenommen.

Somit gilt seit Montag, 27. April, das verpflichtende Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung für Besucherinnen und Besucher der folgenden Einrichtungen:️ Verkaufsstellen im Einzelhandel,️ Verkaufsstellen im Lebensmittelhandel,️ Wochenmärkte, ️Einkaufscentern, ️Einrichtungen des Gesundheitswesens (Apotheken, Sanitätshäuser, Optiker, Hörgeräteakustiker, Drogerien und ähnliche Einrichtungen), landwirtschaftlicher Direktverkauf und Hofläden,️ Getränkemärkte, ️Abhol- und Lieferdienste, ️Großhandel mit Lebensmitteln und Gütern des täglichen Bedarfs, ️Bau- und Gartenmärkte️, Tierbedarfshandel,️ Brief- und Versandhandel, ️Poststellen️, Tankstellen️, Kraftfahrzeug- und Fahrrad-Werkstätten, ️Kraftfahrzeughandel und Fahrradhandel, ️Reinigungen️, Zeitungsverkaufsstellen️, Waschsalons️, Verkaufsstellen für Fahrkarten des ÖPNV sowie als Fahrgäste und in den dazugehörigen Einrichtungen und Aufenthaltsbereichen (z. B. Bushaltestellen oder Wartebereiche an Gleisen, )️, Blumenläden️ und Buchhandlungen

Was zählt alles als Mund-Nasen-Bedeckung?️ Jegliche Textilbarriere, die zur Verringerung der Ausbreitung von übertragungsfähigen Tröpfchen, unabhängig von der Kennzeichnung einer zertifizierter Schutzkategorie, beiträgt: Schals, Tücher, Buffs, selbst hergestellte Masken oder ähnliche Mund-Nasen-Bedeckungen.

Wer ist von der Maskenpflicht ausgenommen?️ Personen mit Vorerkrankungen (z. B. schwere Herz- oder Lungenerkrankungen), denen es aufgrund des höheren Atemwiderstands nicht zumutbar ist, ️sowie Kinder bis 6 Jahre. Eine Abdeckung muss nicht ️in privaten PKW sowie gewerblichen und privaten LKW getragen werden.

Hier die wichtigsten Antworten auf Fragen zur Verordnung, die seit Mittwoch, 8. April gilt:

Dürfen sich Paare gegenseitig besuchen?

Selbstverständlich dürfen sie das! Ehe- und Lebenspartnern war und ist es nicht verboten, sich zu besuchen, sofern sie nicht ohnehin einen gemeinsamen Haushalt teilen. Dasselbe gilt für alle anderen partnerschaftlichen Verbindungen, die aus zwei Personen bestehen.

Kann ich Menschen besuchen, die nicht alleine klarkommen?

In jedem Fall gestattet ist die Betreuung älterer oder kranker oder aus sonstigen Gründen hilfebedürftiger Personen sowie Minderjähriger gestattet. Diese Besuche erfolgen oft auch zur Versorgung mit Lebensmitteln, Gütern und Dienstleistungen des täglichen Bedarfs, soweit diese nicht gesondert eingeschränkt sind. Natürlich gilt es dabei, den Mindestabstand einzuhalten.

Sind sonstige Besuche zulässig?

Direkte Kontakte zu anderen Menschen, die nicht zu den Angehörigen des eigenen Hausstandes gehören, sollen auf ein absolut nötiges Minimum reduziert werden, um eine Infektion mit dem Coronavirus zu verhindern. Auch in der eigenen Wohnung und auf dem eigenen Grundstück soll der Kreis der sich dort treffenden Menschen möglichst klein und möglichst gleichbleibend sein. Die hier denkbaren Konstellationen sind sehr unterschiedlich: Manche treffen sich mit ihren bereits ausgezogenen Kindern, andere mit nur einem engen Freund oder einer Freundin, wieder andere mit dem Ehepaar aus der Nachbarschaft. Das alles ist auch zukünftig in Niedersachsen möglich.

Sind Feiern erlaubt?

Alle physischen Kontakte sind auf ein Minimum zu reduzieren. Partys jeglicher Art sind daher untersagt. Hochzeiten und Beerdigungen sind die einzigen Ausnahmen: Sie können im engsten Familien- und Freundeskreis begangen werden. Die Höchstgrenze liegt in beiden Fällen bei zehn teilnehmenden Personen.

Dürfen Menschen sich zur politischen Diskussion in einer Wohnung treffen?

Leider nein! Größere Zusammenkünfte jedweder Art sind verboten. Es gibt keine harte zahlenmäßige Grenze, aber es wäre gut, wenn nicht mehr als ein oder zwei Personen zu Besuch kämen. Auch wenn’s nicht so schön ist: Diskutieren kann man auch übers Netz.

Weshalb die Grenze von zehn Personen bei Beerdigungen?

Das Vorgehen der evangelischen Landeskirche hat sich bewährt. Zu Beerdigungen kommen häufig ältere Menschen, die aufgrund ihres Alters besonders schutzbedürftig sind. Aus diesem Grund muss die Anzahl der Teilnehmenden leider streng limitiert werden. Priester und Sargträger zählen nicht zu der Obergrenze von zehn Personen dazu.

Warum sind die Autowaschstraßen wieder geöffnet? Viele Betreiber haben in der Zwischenzeit umgerüstet und umgestellt auf einen gänzlich kontaktlosen Betrieb. Andere hielten diesen kontaktlosen Service bereits vor. Daher können die Autowaschanlagen insgesamt für die Reinigung wieder genutzt werden. Das gilt für gewerblich/dienstlich sowie privat eingesetzte Fahrzeuge. Allerdings dürfen Vor- und Nachreinigungen nicht vor Ort am Fahrzeug durchgeführt werden.

Warum dürfen Blumen im Geschäft, aber nicht auf dem Markt verkauft werden?

Im Blumenladen kann der Zutritt und die Verkaufssituation entsprechend angepasst werden, z. B. durch Beschränkung durch Einlass an der Tür. Auf dem Wochenmarkt ist dies so nicht möglich. Außerdem werden Wochenmärkte momentan tendenziell ohnehin Schon sehr gut besucht. Daher ist Niedersachsen der Empfehlung von Fachleuten gefolgt, wegen dieser größeren Unübersichtlichkeit den Blumenverkauf auf Wochenmärkten, die der Grundversorgung der Menschen dienen, zu verbieten.

Warum sind die Baumärkte und Gartencenter wieder geöffnet?

Es handelt sich um eine Anpassung an unsere Nachbarn, nicht um eine Lockerung. Aus Niedersachsen heraus hatte sich ein regelrechter „Baumarkt“-Tourismus entwickelt. Die Menschen fuhren nach Bremen und Nordrhein-Westfalen, um in die dort geöffneten Baumärkte zu strömen. Diesen Autoverkehr sowie die Konzentration vieler Menschen auf weniger Orte wollen wir aber unbedingt vermeiden. Aus diesem Grund haben wir uns zur Öffnung auch in Niedersachsen entschieden – und die Erfahrungen des vergangenen Wochenendes waren durchweg positiv.

Dürfen Leistungssportler/innen trainieren?

Ja, sie dürfen. Spitzensportlerinnen und -sportler in Niedersachsen bekommen wieder die Möglichkeit, in ihren Trainingseinrichtungen zu trainieren und ihrem Beruf nachzugehen. Unter Einhaltung aller geltenden Abstands- und Hygienevorschriften dürfen Sportlerinnen und Sportler, die mit dem Sport ihren überwiegenden Lebensunterhalt bestreiten, sowie diejenigen Athletinnen und Athleten des Olympia- und Perspektivkader des Deutschen Olympischen Sportbundes und des Spitzenkaders des Deutschen Behindertensportverbandes wieder trainieren.

Warum sind die Wertstoffhöfe nicht geöffnet?

Das ist eine Entscheidung, die allein vor Ort auf kommunaler Ebene getroffen wird. Die Regelungen sind daher unterschiedlich, es wird jeweils im Einzelfall vor Ort entschieden auch unter Berücksichtigung der konkreten räumlichen Situation vor Ort.

Was passiert, wenn ich gegen die Verordnung verstoße?

Verstöße gegen die Verordnung sind Ordnungswidrigkeiten und können mit einem Bußgeld in Höhe von bis zu 25.000 Euro geahndet werden. Ein Bußgeldkatalog ist in Vorbereitung und wird aktuell finalisiert.

Darf ich einen im Sterben liegenden Menschen, dem ich nahestehe, begleiten?

Ja, Abschied nehmen ist erlaubt. Die Begleitung Sterbender ist sowohl zuhause, wie auch in Einrichtungen möglich. In Alten- und Pflegeheimen sowie in Krankenhäusern muss sie jedoch im Rahmen und in Absprache mit den dort Verantwortlichen erfolgen.

Dürfen Osteopathinnen und Osteopathen praktizieren?

Für sie gilt dasselbe wie für Physiotherapeutinnen und Physiotherapeuten und Ergotherapeutinnen und Ergotherapeuten: Alle nicht dringend notwendigen Dienstleistungen, bei denen der Mindestabstand von 1,5 Metern von Mensch zu Mensch nicht eingehalten werden kann, sind untersagt, es sei denn, eine Behandlung ist ärztlich veranlasst und unaufschiebbar.

Der Link zur Gifhorner Corona-App:

Viele Menschen, die sich mit dem Corona-Virus anstecken, berichten von Symptomen wie trockenem Husten, Fieber, Muskel-, Gliederschmerzen, Geschmacks- und Geruchsverlust. Wenn Ärzte und Gesundheitsamt einen Überblick darüber hätten, in welchem Ort gerade vermehrt gehüstelt wird, könnte das ein wichtiger Indiz dafür sein, wo sich Viren gerade verbreiten. Genau dafür hat Prof. Dr. med. Dietmar Urbach, Chefarzt für Orthopädie und Unfallchirurgie im Helios Klinikum Gifhorn sowie externer Hochschullehrer an der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg, zusammen mit dem Wirtschaftsingenieur Sven Leiß eine App als Online-Umfrage entwickelt: „Covid-nein-danke“.

https://www.covid-nein-danke.de/

https://www.gifhorner-rundschau.de/gifhorn/article228931199/Gifhorns-Frauen-zeigen-mehr-Symptome-als-Maenner.html

Die wichtigsten Telefonnummern

Das Gesundheitsamt des Landkreises Gifhorn hat ein Bürgertelefon eingerichtet, es ist werktags zwischen 8 und 16 Uhr, an Samstagen und Sonntagen 10 bis 15 Uhr kostenlos über folgende Nummer erreichbar: (0800) 8282444. Wer Fragen hat, kann diese auch an info-corona@gifhorn.de richten.

Helios Klinikum in Gifhorn erlässt sofortiges Besucherverbot

Die Helios Kliniken, zu denen auch die Standorte Wittingen und Gifhorn gehören haben eine kostenfreie 24-Stunden-Hotline eingerichtet: (0800) 8 123 456.

Mit der Corona-Hotline folgt Helios den Empfehlungen nationaler Einrichtungen, wie dem Bundesministerium für Gesundheit und dem Robert-Koch-Institut. „Der Erstkontakt via Telefon, speziell für Personen mit dem Verdacht auf das Corona-Virus, ist eine wirksame Maßnahme, um die Verbreitung zu verlangsamen und Aufklärung zu leisten“, so Helios-Geschäftsführer Enrico Jensch.

Gifhorns Landrat Andreas Ebel wendet sich mit einem Appell an die Bevölkerung!

Das Gesundheitsamt ist Ansprechpartner

Der Stab für außergewöhnliche Ereignisse des Landkreises Gifhorn tagt täglich. In dem Krisenstab sitzen Mitglieder aus dem Vorstand der Kreisverwaltung, sowie Mitarbeiter aus den Bereichen für Ordnung, Verkehr und Veterinärwesen, Katastrophenschutz, Gesundheit und Öffentlichkeitsarbeit.

Grundsätzlich gilt weiterhin für diejenigen, die aus Risikogebieten zurückkommen, oder Kontakt zu anderen Personen hatten, die nachweislich mit dem Coronavirus infiziert sind, dass sie sich nach telefonischer Abstimmung mit dem Gifhorner Gesundheitsamt direkt in häusliche Quarantäne begeben sollten.

Die Kreisverwaltung weist nochmals darauf hin, dass Abstriche erst dann erfolgen, wenn die unter Quarantäne stehenden Verdachtspersonen erste Symptome wie Unwohlsein, Gliederschmerzen, Husten, Schnupfen oder Fieber zeigen.

Das Gesundheitsamt des Landkreises Gifhorn ermittelt und veranlasst immer direkt mit Entnahme des Abstriches alle weiteren Schritte. Dazu gehört insbesondere, die Kontakte der infizierten Personen im Zeitraum von zwei Tagen vor dem Auftreten der Symptome zu ermitteln, um mögliche Ansteckungsketten zu unterbrechen. Das Gesundheitsamt ermittelt und kontaktiert betroffene Personen.

Hier gibt es Hilfe: #gemeinsamstark im Landkreis Gifhorn

Um die Angebote für aktive Nachbarschaftshilfe besser überblicken und koordinieren zu können, hat der Landkreis Gifhorn nun eine Online-Vermittlungsbörse aktiviert.

Zu finden ist diese auf der Homepage des Landkreises über die Kachel „Corona - Aktuelle Informationen“ und dann über #gemeinsamstark. Angesprochen sind mit dem Angebot der Kreisverwaltung freiwillige Helferinnen und Helfer. Hier finden Sie weitere Informationen

Hilfesuchende können dort ganz einfach ein Onlineformular mit ihren Angeboten ausfüllen. Die Anträge landen dann bei der Koordinierungsstelle zur Stärkung des Ehrenamtes. Je nach Passgenauigkeit werden dort Angebot und Nachfrage zusammengebracht. Ein Leitfaden, der ebenfalls auf der Homepage heruntergeladen werden kann, weist auf alle wichtigen Maßnahmen bei der Freiwilligenarbeit hin. Dazu gehören das Vermeiden von direkten Kontakten und das Einhalten der Hygienemaßnahmen

„Es wird besonders in diesen Zeiten deutlich, wie wichtig das Ehrenamt für unsere Gesellschaft ist. Deshalb müssen wir genau jetzt zusammenhalten und aufeinander achten. Mit der neu geschaffenen Onlinebörse, die wir kurzfristig ins Leben gerufen haben, wollen wir das ehrenamtliche Engagement unterstützen“, so Landrat Andreas Ebel.

Die Ehrenamtskoordinatorin des Landkreises, Stephanie Manske, ist für Anfragen telefonisch Montag bis Donnerstag: 9 bis 12.30 Uhr, sowie 13 bis 15 Uhr und Freitag von 9 bis 14 Uhr erreichbar.

Landrat Andreas Ebel ruft alle auf: „Helfen Sie denjenigen, die zu Risikogruppen gehören. Dies sind nicht nur ältere Menschen, sondern auch Personen mit chronischen Krankheiten. Denn im Landkreis Gifhorn sind wir gemeinsam stark.“

Infos vom Landkreis zu den Themen

Ansprechpartner für Unternehmen und Arbeitnehmer

Was Reiserückkehrer nach ihrer Ankunft tun müssen

Wichtige Hinweise vom Landkreis Gifhorn:

Müllentsorgung: Für private Haushalte gilt: eventuell mit dem Coronavirus belastete Abfälle wie beispielsweise Taschentücher sollten in reißfesten, feuchtigkeitsbeständigen und dichten Behältnissen gesammelt und fest verschlossen in den „grauen“ Restabfallbehälter entsorgt werden. Das können beispielsweise Plastiktüten oder Mülltüten sein. Keinesfalls diese Abfälle einfach lose oder offen in die Abfalltonne werfen. Landrat Andreas Ebel: „Entsorgen Sie den Abfall, von dem eine Ansteckungsgefahr ausgehen könnte, in fest geschlossenen Plastik- oder Mülltüten. Damit schützen Sie Ihre Mitmenschen vor einer weiteren Ansteckung und wir können gemeinsam die Verbreitung des Coronavirus eindämmen.“

Cyberkriminalität – Vorsicht vor Betrügermails!

Wer E-Mails erhält, die angeblich von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) oder einer Sparkasse stammen, dem rät die Kreisverwaltung, besser zweimal hinzuschauen. Derzeit landen in vielen E-Mail-Postfächern fast täglich Nachrichten von Unternehmen, die etwa auf Einschränkungen ihrer Services, besondere Hygienemaßnahmen im Rahmen ihrer Produktion oder Rabatt-Aktionen hinweisen. Diese Aktionen nutzen Internetkriminelle besonders jetzt während der Coronakrise für sich, und starten gefälschte Aktionen über das E-Mail-Postfach, um persönliche Daten abzugreifen. Unter anderem kursieren gefälschte E-Mails von der WHO mit einem Schadprogramm im Anhang. Auch Hinweise auf Filialschließungen der Sparkasse, in denen zu kriminellen Zwecken Kundendaten abgefragt werden, sind unterwegs. In anderen E-Mails werden etwa Atemschutzmasken und ähnliche Artikel angepriesen, um Daten abzugreifen oder potenzielle Kunden in Onlineshops zu lotsen, die nicht existieren. Ebenso versuchen Onlinebetrüger, Menschen zum Installieren fragwürdiger Apps zu bewegen, mit dem Versprechen, diese Programme würden sie über das Coronavirus auf dem Laufenden halten.

Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik gibt daher folgende Tipps: Seien Sie vorsichtig bei E-Mails von fremden Adressen, die Links zu angeblichen Programmen für die Arbeit im Homeoffice oder zur Videotelefonie enthalten. Installieren Sie Anwendungen nur nach Prüfung und aus den Originalquellen, also beispielsweise den Appstores. Sehen Sie sich bei jeder E-Mail die Absenderadresse genau an. Keine seriöse Organisation, egal ob Finanzinstitut, Behörde oder Unternehmen, befragt Sie nach persönlichen Daten per E-Mail oder Telefon. Seien Sie immer skeptisch, wenn Sie auf diesen Wegen zu einer Eingabe aufgefordert werden. Löschen Sie im Verdachtsfall die betreffenden E-Mails und klicken Sie keinesfalls auf enthaltene Links. Ausweiskopien sollten Sie niemals per E-Mail übermitteln.

Einige Webseiten täuschen vor, von einem seriösen Unternehmen betrieben zu werden und verlangen, Daten zu hinterlegen, um über Neuigkeiten im Zusammenhang mit Corona informiert zu bleiben. Tun Sie dies nicht, sondern informieren Sie sich auf den offiziellen Seiten des Landkreises Gifhorn www.gifhorn.de oder www.facebook.com/LKGifhorn/ oder anderen vertrauenswürdigen Seiten wie z.B. dem Robert Koch Institut www.rki.de, dem Land Niedersachsen https://www.niedersachsen.de/Coronavirus oder dem Bundesgesundheitsministerium www.bundesgesundheitsministerium.de.

Das hat das Land Niedersachsen am Sonntag, 22. März, verfügt:

1. Kontakte zu anderen Menschen außerhalb der Angehörigen des eigenen Hausstandes sind auf ein absolut nötiges Minimum zu reduzieren.

2. Der Aufenthalt außerhalb einer Wohnung ist grundsätzlich erlaubt. Dabei sind folgende Beschränkungen der Sozialen Kontakte zwingend einzuhalten:

a.) In der Öffentlichkeit ist - wo immer möglich - ein Mindestabstand von 1,5 Metern zu anderen Personen einzuhalten. Das gilt auch für die körperliche oder sportliche Betätigung im Freien, nicht jedoch für Personen, die in einer gemeinsamen Wohnung wohnen. Öffentlichen Verhaltensweisen, die das Abstandsgebot von Mensch zu Mensch gefährden (z.B. Gruppenbildung, Picknicken und Grillen) sind untersagt.

b) Der Aufenthalt im öffentlichen Raum ist Einzelpersonen gestattet. Zusammenkünfte und Ansammlungen im öffentlichen Raum sind auf höchstens zwei Personen beschränkt, ausgenommen von dieser Beschränkung sind Angehörige und Personen, die in einer gemeinsamen Wohnung leben.

3. Notwendige Tätigkeiten und Verrichtungen sind weiterhin zulässig, hierbei handelt es sich um:

a) die körperliche und sportliche Betätigung im Freien,

b) die Ausübung beruflicher Tätigkeiten, einschließlich der Jahreszeit bedingterforderlichen Bewirtschaftung landwirtschaftlicher Flächen, einschließlich der Jahreszeit bedingt erforderlichen Bewirtschaftung landwirtschaftlicher Flächen,

c) die Inanspruchnahme ambulanter oder stationärer medizinischer und veterinärmedizinischer Versorgungsleistungen (z. B. Arztbesuch, medizinische Behandlungen; Blutspenden sind ausdrücklich erlaubt) sowie der Besuch bei Angehörigen medizinischer Fachberufe Berufe, soweit dies medizinisch dringend erforderlich ist (z. B. Psycho- und Physiotherapeuten),

d) der Besuch von anderen Einrichtungen des Gesundheitswesens, soweit der Besuch nicht gesondert eingeschränkt ist sowie von Apotheken, Sanitätshäusern, Optikern, Hörgeräteakustikern, Drogerien,

e) die Versorgung mit Lebensmitteln, Gütern und Dienstleistungen des täglichen Bedarfs in den folgenden Betrieben und Einrichtungen:

Lebensmittelhandel, Wochenmärkte, Getränkemärkte, Abhol- und Lieferdienste, Großhandel, Tierbedarfshandel, Brief- und Versandhandel, Post, Banken, Sparkassen und Geldautomaten, Tankstellen, Kfz- oder Fahrrad- Werkstätten, Reinigungen, Zeitungsverkauf, Waschsalons

f) der Besuch bei Lebenspartnern, Alten, Kranken oder Menschen mit Einschränkungen (außerhalb von Einrichtungen) und die Wahrnehmung des Sorgerechts im jeweiligen privaten Bereich,

g) die Betreuung von hilfebedürftigen Personen und Minderjährigen, auch zur Versorgung mit Lebensmitteln, Gütern und Dienstleistungen des täglichen Bedarfs im Sinne des Buchstaben e), soweit diese nicht gesondert eingeschränkt sind,

h) die Begleitung Sterbender sowie die Teilnahme an Beerdigungen, jedoch nur im engsten Familienkreis,

i) die Wahrnehmung einer seelsorgerischen Betreuung durch einzelne Geistliche,j) die Begleitung und Abholung von Kindern im Rahmen einer Notbetreuung von Schulen, Kindertageseinrichtungen oder anderen Betreuungseinrichtungen, soweit der Besuch dieser Einrichtungen nicht gesondert eingeschränkt ist,

k) der Besuch von Behörden, Gerichten, anderen Hoheitsträgern sowie von anderen Stellen oder Einrichtungen, die öffentlich-rechtliche Aufgaben wahrnehmen

l) die Wahrnehmung der Aufgaben oder des Dienstes als Mitglied des Niedersächsischen Landtags oder der Landesregierung, als Mitglied des Staatsgerichtshofs, als Mitglied eines Verfassungsorgans des Bundes oder anderer Länder, als Beamter oder Richter, als Mitglied des diplomatischen oderkonsularischen Corps sowie die Wahrnehmung von Aufgaben im Öffentlichen Dienstoder als Organ der Rechtspflege,

m) die Versorgung, Betreuung oder Ausführung von selbst gehaltenen Tieren oder von Tieren, für die sonst eine Pflicht zur Versorgung besteht, soweit dies nichtgesondert eingeschränkt ist, sowie eine tierärztlich notwendige Versorgung,

n) die Abwendung unmittelbarer Gefahren für das Leben oder die körperliche Unversehrtheit einer Person, naher Angehöriger oder des Eigentums sowie anderer vergleichbarer Notlagen, die nicht anders abgewendet werden können,

o) wenn Anordnungen einer Behörde, eines anderen Verwaltungsträgers oder eines Gerichts Folge zu leisten ist.

4. Aufenthalte außerhalb der Wohnung zum Zweck der Berichterstattung durch Vertreterinnen und Vertreter von Presse, Rundfunk, Film oder anderer Medien sind gestattet.

5. Betreiber von Restaurationsbetrieben, die einen Außer-Haus-Verkauf anbieten,sind verpflichtet, folgende Abstandsregelungen sicherzustellen: Mindestabstand 1,5 Metern zwischen den Kunden, lediglich eine Person auf 10 qm.

6. Alle nicht dringend notwendigen Dienstleistungen bei denen der Mindestabstand von 1,5 Metern von Mensch zu Mensch nicht eingehalten werden kann sind untersagt.

Dies gilt insbesondere für: Frisöre, Tattoostudios, Nagelstudios, Kosmetikstudios, Physiotherapeuten, es sei denn, eine Behandlung ist durch ärztliche Bescheinigung als unaufschiebbar erklärt.

Notwendige Dienstleistungen sind insbesondere Optiker, Hörgeräteakustiker.

7. Die Betreiber von Verkaufsstellen und Ladengeschäfte im Sinne der Ziffer 1. e) sind verpflichtet einen Mindestabstand von 1,5 Metern zwischen den Kundensicherzustellen, zulässig ist lediglich eine Person auf 10 qm.

8. Auf Wochenmärkten sind nur Verkaufsstände für Lebensmittel erlaubt. Die Betreiber der Verkaufsstände sind verpflichtet, folgende Abstandsregelungensicherzustellen einzuhalten: Mindestabstand von 1,5 Metern zwischen den Kunden.

9. Betreibern von Baumärkte ist die Abgabe von Waren an nichtgewerbliche Kunden(Privatkunden) untersagt. Die Kunden haben nachzuweisen, ein entsprechendes Gewerbe auszuüben.

10. Der Umgang mit Erntehelfern, Saisonarbeitern und Werkarbeitskräften wird gesondert geregelt.

11. Die Landkreise und kreisfreien Städte können für bestimmte öffentliche Plätze in ihrem Zuständigkeitsbereich generelle Betretungsverbote erlassen.

12. Verstöße gegen Anordnungen stellen Ordnungswidrigkeiten nach § 73 Absatz 1aNr. 6 des Infektionsschutzgesetzes dar und werden mit Bußgeldern bis zu 25.000,00 Euro geahndet. Die Polizei ist angehalten, die Einhaltung dieser Regelungen zu kontrollieren.

Diese Allgemeinverfügung wird hiermit öffentlich bekannt gemacht und tritt am Tag nach Ihrer Verkündung in Kraft und mit Ablauf des 07.04.2020 außer Kraft. Die Kontaktbeschränkungen enden damit am 07.04.2020, 24:00 Uhr. Eine Verlängerung bleibt vorbehalten.

Corona- Niedersachsen schließt ab Dienstagmorgen viele Geschäfte

Schulen, Kindergärten und Notfallgruppen

Seit Montag, 16. März, fällt der Unterricht in allen Schulen im Landkreis Gifhorn aus. Außerdem sind die Kindertageseinrichtungen, Kinderhorte und die Kindertagespflege im Landkreis Gifhorn seit Montag wegen des Coronavirus geschlossen.

Corona- Schulen und Kitas in Niedersachsen schließen ab Montag

Dies gilt auch für die Durchführung sonstiger schulischer Veranstaltungen sowie nichtschulischer Veranstaltungen, wie Sportveranstaltungen, Theateraufführungen, Vortragsveranstaltungen, Konzerte und vergleichbare Veranstaltungen.

Das bedeutet, dass in sämtlichen schulischen Einrichtungen, auf dem Schulgelände und den dazugehörigen Sporthallen auch während der Osterferien keine Veranstaltungen, Trainings oder ähnliches stattfinden dürfen.

Außerdem sind bis Ende des Schuljahres 2019/20 alle Schulfahrten und Schulveranstaltungen abgesagt. Dies gilt auch für Schüleraustauschfahrten und Schullandheimaufenthalte, sowie für unterrichtsbedingte Fahrten zu außerschulischen Lernorten

Die Schulschließung und Absage von Veranstaltungen gilt bis einschließlich 18. April 2020.

Ausgenommen davon sind Schüler des Abiturjahrgangs. Für sie gilt ein Unterrichtsausfall bis einschließlich 14. April.

Corona- Wegen Kinderbetreuung krankschreiben lassen, ist verboten

Zu den Schulen zählen alle öffentlich allgemeinbildenden und berufsbildenden Schulen, Schulen in freier Trägerschaft einschließlich der Internate sowie Schulen für andere ärztliche Heilberufe und ähnliche Berufsbildungsstätten, Tagesbildungsstätten und Landesbildungszentren.

Für Kinder bis zur achten Klasse gibt es eine Notfallbetreuung in den Schulen und Kindertagesstätten. Zu dieser Notfallbetreuung dürfen Kinder kommen, wenn beide Erziehungsberechtigten in sogenannten kritischen Infrastrukturen tätig sind. Hierzu gehören insbesondere folgende Berufsgruppen: Beschäftigte im Gesundheitsbereich, medizinischen Bereich und pflegerischen Bereich, Beschäftigte zur Aufrechterhaltung der Staats- und Regierungsfunktion, Hauptamtlich Beschäftigte im Bereich der Polizei, Rettungsdienst, Katastrophenschutz und Feuerwehr, Beschäftigte im Vollzugsbereich einschließlich Justizvollzug, Maßregelvollzug und vergleichbare Bereiche. Wenn nur einer der beiden Erziehungsberechtigten in einem dieser kritischen Infrastrukturen arbeitet, muss das zweite Elternteil in besonderen Härtefällen eine Verdienstausfallbescheinigung vorweisen, damit das Kind in der Notfallbetreuung aufgenommen werden kann. Außerdem müssen die Erziehungsberechtigten nachweisen, dass sie Mehrarbeit leisten müssen, um einen zusätzlichen Betreuungsumfang ihres Kindes zu erhalten. Zudem müssen Kindertagesstätten innerhalb der Notfallbetreuung Kinder aufnehmen, die sonst in der Kindertagespflege betreut werden.

Coronavirus- Schule und Kita zu – das müssen Eltern wissen

Zusätzlich werden die Bildungs- und Kultur gGmbH mit der Die Kreismuseen schließen ab Samstag, den 14. März. Eine Ausnahme bilden aktuell noch die BAMF-Kurse und Bildungsurlaube, die noch bis auf Weiteres stattfinden. Hierzu liegt derzeit noch kein Entscheid vor (13. März 15 Uhr). Die Gemeinnützige Bildungs- und Kultur GmbH des Landkreises Gifhorn bezieht sich damit auf die Entscheidung der niedersächsischen Landesregierung vom 13. März, alle allgemeinbildenden Schulen, Berufsschulen und Landesmuseen zu schließen. Das bedeutet, dass ab Montag weder Unterricht, Kurse, Veranstaltungen oder ähnliches mehr stattfinden werden. Bereits angesetzte Prüfungen werden voraussichtlich noch durchgeführt.

Das sagt die Stadt Gifhorn

In einer Videobotschaft hat sich Bürgermeister Matthias Nerlich an die Gifhorner gewandt, um die Maßnahmen der Stadt angesichts der aktuellen Situation zu erläutern. Seine Botschaft können Sie hier abrufen: Zur Videobotschaft des Bürgermeisters!

Diese Behörden und Institutionen haben wegen des Coronavirus geschlossen

Rathaus Stadt Gifhorn: Bürger, die ein Anliegen haben, sind gebeten per Mail oder per Telefon Kontakt mit dem Rathaus aufzunehmen. Die Mailadresse der Mitarbeiter finden Sie auf der Internetseite der Stadt Gifhorn oder über die Infozentrale unter Telefon 05371-88-0.

Die Kreisverwaltung: Seit Mittwoch, 18. März, ist die Verwaltung grundsätzlich für den Publikumsverkehr geschlossen. Alle Bürgerinnen und Bürger im Landkreis Gifhorn, die ein wichtiges Anliegen haben, werden daher gebeten, sich telefonisch oder per E-Mail mit den zuständigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in Verbindung zu setzen. In Ausnahmefällen werden auf diesem Wege auch Termine für ein persönliches Gespräch vereinbart. Auf der Internetseite des Landkreises und über die Telefonnummer 05371-820 erhalten die Einwohnerinnen und Einwohner die nötigen Informationen und Kontaktdaten.

KVHS: Die Kreisvolkshochschule, die Kreismusikschule, die Kreiskunstschule und die Kreismuseen sind geschlossen. Bis zum 18. April finden kein Unterricht, keine Kurse und keine anderen Veranstaltungen statt..

Sparkasse: Die Sparkasse Celle-Gifhorn-Wolfsburg hat seit 17. März vorübergehend einige Filialen geschlossen. Aufträge, Service und Beratungen können telefonisch in Anspruch genommen werden. Die Selbstbedienungsbereiche mit Geldautomaten bleiben uneingeschränkt geöffnet. Diese Standorte bleiben geöffnet: Gifhorn-Schloßplatz, Brome, Meine, Meinersen, Wahrenholz und Wittingen.

LSW: Der Energieversorger hat bis auf Weiteres Kundenzentren und Servicepunkte an den Standorten Gifhorn und Wittingen geschlossen. Der Kundenservice ist zu den Öffnungszeiten weiterhin telefonisch von Montag bis Freitag unter der Servicenummer 05361 189-3600 oder per E-Mail an service@lsw.de erreichbar. Bei Störungen erreichen Sie die LSW wie gewohnt rund um die Uhr unter 0800 5797000 (Strom, Fernwärme und Wasser) und 0800 5799000 (Gas).

Wasserverband: Um die Mitarbeiter zu schützen und die Arbeitsfähigkeit und somit die geordnete Trinkwasserversorgung und Abwasserentsorgung zu gewährleisten, wird die Verwaltung des Wasserverbandes Gifhorn vorerst bis zum 19. April geschlossen.

Finanzamt Gifhorn: Finanzamt Gifhorn ist bis auf Weiteres für den allgemeinen Publikumsverkehr geschlossen. Selbstverständlich kann daneben auch weiterhin per Telefon, Telefax oder mittels Brief Kontakt mit dem Finanzamt aufgenommen werden: Finanzamt Gifhorn Braunschweiger Str. 6-8 38518 Gifhorn, Telefon: 05371 / 800-0 oder Telefax: 05371/800-241.

Stadt Gifhorn: Bürger, die ein Anliegen haben, sind gebeten per Mail oder per Telefon Kontakt mit dem Rathaus aufzunehmen. Die Mailadresse der Mitarbeiter finden Sie auf der Internetseite der Stadt Gifhorn oder über die Infozentrale unter Telefon (0 53 71) 88-0. Wer ein dringendes Anliegen hat, das nur persönlich erledigt werden kann, muss dazu einen Termin vereinbaren. Besucher und Besucherinnen, die einen persönlichen Termin wahrnehmen, müssen Ihre persönlichen Daten (Name, Adresse und Telefonnummer) hinterlassen. Personen, die sich in einem Risikogebiet oder sich in einem Gebiet aufgehalten haben, das das Robert-Koch-Institut als besonders betroffen definiert hat, dürfen für einen Zeitraum von 14 Tagen nach der Rückkehr das Rathaus überhaupt nicht mehr betreten.

Paulus-Familienzentrum: Das evangelische Familienzentrum Paulus, im Brandweg 38, in Gifhorn ist bis einschließlich 18. April geschlossen. Es finden keine Kurse und Veranstaltungen statt.

GWG: Die Gifhorner Wohnungsbau-Genossenschaft GWG) wird ihr Service-Zentrum am Alten Postweg 36 und ihren Service-Point am Dannenbütteler Weg 53 ab sofort bis auf Weiteres für den Publikumsverkehr schließen. Die GWG ist zu erreichen per E-Mail unter gwg@gwg-gifhorn.de, per Telefon unter (05371) 9898-0, per Fax unter (05371) 9898-97. Auf der Internetseite www.gwg-gifhorn.de/kontakt sind die Kontaktdaten der einzelnen Mitarbeiter zu finden.

Amtsgericht Gifhorn: Das Amtsgericht darf nur noch für die Teilnahme an den Gerichtsverhandlungen und Anhörungen aufgesucht werden, die trotz der Corona-Pandemie durchgeführt werden. Es steht weiterhin offen für unaufschiebbare Rechtsanliegen, die nicht schriftlich oder telefonisch vorgebracht werden können. Telefonische Anfragen können derzeit von 8 Uhr bis 16 Uhr unter der Telefonnummer (05371) 897-124 oder von 9 Uhr bis 12 Uhr unter der Telefonnummer (05371) 897-100 erfolgen. Informationen über alle aktuellen Einschränkungen des hiesigen Gerichtsbetriebs und aktuelle Informationen gibt es auch auf der Internetseite des Amtsgerichts Gifhorn und auf den Aushängen vor Ort.

Katasteramt: Das Kundenzentrum des Katasteramtes Gifhorn bleibt bis auf Weiteres geschlossen. Anfragen werden telefonisch unter (05371) 897-201 und per Mail unter Katasteramt-GF@LGLN.Niedersachsen.de angenommen.

Helios-Klinikum: Aufgrund der derzeitigen Entwicklung der Verbreitung des Corona-Virus ist das Klinikum für Besucher geschlossen. Auch werden im Helios Klinikum Gifhorn für April alle Veranstaltungen abgesagt. Darunter zählt die Veranstaltungsreihe „Klinikum im Dialog“ die am 16. April hätte stattfinden sollen und unsere Informationsabende für werdende Eltern vom 7. und 21. April.

Samtgemeinde Isenbüttel: Das Rathaus und die Gemeindebüros der Gemeinden Calberlah, Isenbüttel, Ribbesbüttel und Wasbüttel sowie die öffentlichen Einrichtungen (Büchereien, Jugendtreffs, Turnhallen) bleiben zunächst bis zum 19. April für den Besucherverkehr geschlossen. Die Schulen und Kindertagesstätten bleiben ebenfalls geschlossen. Sofern Einwohner absolut unaufschiebbare Anliegen im Rathaus zu erledigen haben, ist ein Besuch des Rathauses und die Erledigung des Anliegens für die Samtgemeinde nur nach telefonischer Anmeldung unter der Rufnummer (0 53 74) 88 23 möglich.

Gemeinde Meine: Die Gemeinde Meine teilt mit, dass bis 19. April kein persönlicher Kundenverkehr möglich ist. Die Bürger werden gebeten, das Gemeindebüro ausschließlich telefonisch unter (0 53 04) 91 11 0 oder per Email unter info@gemeinde-meine.de zu kontaktieren.

Samtgemeinde Papenteich: Die Jugendtreffs in Bechtsbüttel, Didderse, Rötgesbüttel und das Jugendhaus Meine werden ab sofort bis zum 18. April geschlossen. Die Samtgemeinde-Bücherei bleibt ebenfalls geschlossen. Alle ausgeliehenen Medien sind bis zur Wiedereröffnung automatisch verlängert. Alle Veranstaltungen fallen ebenfalls bis auf Weiteres aus.

Gemeindebüro Schwülper: Die Gemeinde Schwülper teilt aus gegebenen Anlass mit, dass bis zum 14. April kein persönlicher Kundenverkehr in der Gemeindeverwaltung möglich ist. Die Bürger werden gebeten, das Gemeindebüro ausschließlich telefonisch unter (05303) 50827-70 oder per E-Mail unter info@gemeinde-schwuelper.de zu kontaktieren. Das Gemeindebüro ist telefonisch montags bis donnerstags von 8 Uhr bis 12 Uhr sowie donnerstags nachmittags von 14 Uhr bis 18 Uhr zu erreichen.

Sozialverband Deutschland (SoVD): Alle Veranstaltungen bis zum 30. Juni, sind abgesagt. Die Beratung rund um die Themen Rente, Pflege, Behinderung, Gesundheit und Hartz IV finde weiterhin statt , allerdings ausschließlich per Telefon unter (05371) 3685 oder per E-Mail info@sovd-gifhorn.de. Abgesagt sind die Aktion in der Gifhorner Fußgängerzone zum „Equal Pay Day“ am 18. März, die Schulranzenübergabe an Familien am 19. März, das Bewerbertraining im Gifhorner Mehrgenerationenhaus am 6. und 7. April sowie die Studienfahrt mit den Ortsverbänden am 18. April.

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Corona in Peine- Alle Fakten auf einen Blick

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