Braunschweig. Basketball-Profi Schröder will den Braunschweiger Prinzenpark mitgestalten und gibt 50.000 Euro. Entstehen soll auch ein neuer Basketball-Court.

1,4 Millionen Euro will die Stadt Braunschweig in die Hand nehmen, um die sogenannte Rollschuhbahn im Braunschweiger Prinzenpark zu modernisieren. Braunschweigs Basketball-Legende Dennis Schröder ist mit von der Partie, wie die Verwaltung in einer Pressemitteilung bekannt gibt.

Stadt Braunschweig und Dennis Schröder planen gemeinsam an Basketballplatz im Prinzenpark

Neben einem ganz neu gestalteten Skatepark sollen ein Basketball-Full-Court und ein kleines Basketball-Feld entstehen. So sehen es die Pläne der Verwaltung vor, die den städtischen Gremien jetzt zur Beratung und Entscheidung vorgelegt wurden. Dennis Schröder, der den Platz als Jugendlicher intensiv genutzt hat und der dort von Trainer Liviu Călin für den Basketballsport entdeckt wurde, hat bereits signalisiert, das Projekt mit 50.000 Euro zu unterstützen.

Dennis Schröder lächelt am Dienstag im NBA-Basketballtrainingslager. In Braunschweig unterstützt er die Verwaltung beim Bau eines Basketball-Courts im Prinzenpark.
Dennis Schröder lächelt am Dienstag im NBA-Basketballtrainingslager. In Braunschweig unterstützt er die Verwaltung beim Bau eines Basketball-Courts im Prinzenpark. © DPA Images | DARRYL DYCK

Die Stadt plant, den in die Jahre gekommenen Skatepark komplett zu überholen und neuzugestalten. Auf dem bekannten Oval mit einer Fläche von 3.200 Quadratmetern soll ein attraktiver Treffpunkt für Freizeitsportler entstehen, der zeitgemäße Angebote für Skater und Basketballer macht und zugleich Möglichkeiten zum Zuschauen und Erholen bietet.

Ich freue mich, dass auch ganz viel Dennis Schröder in der Anlage zu entdecken sein wird. Da können alle gespannt sein.
Dennis Schröder, Profi-Basketballer aus Braunschweig

OB Thorsten Kornblum spricht von Basketball-Begeisterung in Braunschweig

Oberbürgermeister Dr. Thorsten Kornblum wird in der Mitteilung zitiert: „Mit dem großartigen Erfolg des Bundes-Basketballteams mit dem Braunschweiger Dennis Schröder entsteht eine ganz neue Begeisterung für den Basketball. Da passt es wunderbar, dass wir jetzt eine Planung vorlegen für einen der beliebtesten Jugendplätze in Braunschweig und dort ganz neue Möglichkeiten für den Freizeit-Basketball schaffen. An dem Ort, an dem Dennis Schröder entdeckt wurde, entsteht eine hochattraktive neue Anlage für den Freizeitsport. Ich danke Dennis, dass er dieses Projekt unterstützt und mit uns diesen Ort entwickelt.“ Auch Parkbesucher profitierten von den geplanten Neuerungen und der Park insgesamt werde damit noch attraktiver, schreibt die Stadt Braunschweig.

Das sagt Dennis Schröder zu den Prinzenpark-Plänen in Braunschweig

Dennis Schröder sagt: „Die Skaterbahn im Prinzenpark ist für mich ein besonderer Ort. Da hat für meine Karriere alles angefangen. Mit dem, was wir hier planen, erhält Braunschweig eine ganz tolle neue Sportfreizeitanlage und der Skate- und Basketballsport einen großen Schub. Er wird viele Sportbegeisterte – auch hoffentlich viele Nachwuchssportler - anziehen. Ich freue mich, dass auch ganz viel Dennis Schröder in der Anlage zu entdecken sein wird. Da können alle gespannt sein.“

So sollen Skaterbahn und Basketballplatz im Braunschweiger Prinzenpark aussehen

Der Skatepark im Westen der Anlage wird auf einer Fläche von 1.100 Quadratmetern erneuert beziehungsweise komplett neugestaltet. Alle Altersgruppen sollen berücksichtigt werden, je nach Leistungsniveau wird es unterschiedliche Elemente geben. Auch mit dem Sportrollstuhl soll der Skatepark nutzbar sein. Die Elemente sollen eine hohe Funktionalität haben und sich zugleich durch ein unverkennbares Design auszeichnen.

Basketballplatz im Braunschweiger Prinzenpark bekommt eine kleine Tribüne

Außerdem soll östlich des Skateparks ein moderner Basketball-Full-Court (beziehungsweise zwei 3X3 Courts) sowie ein kleineres Basketballfeld gebaut werden. Entstehen soll zudem eine kleine Tribüne. Die Stadt steht in enger Abstimmung mit Dennis Schröder, denn es ist vorgesehen, dass sich die Farben der Ausstattungselemente an seinen individuellen Wünschen orientieren und sich sein „Move“ auf dem Feld wiederfindet.

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Zwischen der Skater- und der Basketballanlage soll eine mehrstufige begrünte „Sitzinsel“ unter Bäumen gebaut werden. In der neuen Aufenthaltsfläche sollen auch ein Trinkbrunnen und eventuell eine sogenannte „Watercloud“ integriert werden.