Braunschweig. Zwei Teilnehmer berichten über ihren Weg zum Lokführer. Zum „Tag der Schiene“ gibt es auf dem Schlossplatz weitere Infos zum Berufsfeld.

Gerhard Rohde (48) aus Braunschweig ist gelernter Tischler, war zuletzt im Gebäudemanagement tätig und einfach nicht mehr zufrieden in seinem Job. Dann schlug man ihm bei der Arbeitsagentur die Umschulung zum Lokführer vor. „Lokführer hört sich gut an, das schüttele ich mir mit Leichtigkeit aus dem Ärmel“, war Rohdes erster Gedanke dazu. „Doch so einfach ist es nicht“, weiß er heute, nachdem er die Halbzeit der Weiterbildung zum Triebfahrzeugführer an der Norddeutschen Eisenbahnfachschule (NEF) in Braunschweig erreicht hat. „Jetzt, nachdem ich bereits ein paar Prüfungen geschrieben habe und auch in das Praktische eingetaucht bin, weiß ich, es ist anspruchsvoll und viel zu lernen.“