Braunschweig. Samstagnacht wurde die Polizei in die Schuntersiedlung in Braunschweig gerufen. Eine Mutter wurde von ihrem Sohn mit einem Messer bedroht.

Ein 19-Jähriger hat in der Nacht zu Sonntag seine Mutter bedroht. Das berichtet die Braunschweiger Polizei. Demnach meldete sich die Frau gegen 1.30 Uhr bei der Polizei und gab an, dass ihr Sohn völlig außer Kontrolle geraten sei und sie in der gemeinsamen Wohnung mit einem Messer bedrohe.

Streifenwagen umstellten daraufhin zunächst die betroffene Wohnanschrift in der Schuntersiedlung in Braunschweig. Die Mutter, die stetigen telefonischen Kontakt mit der Polizei hielt, konnte in einem günstigen Augenblick die Wohnung verlassen und wurde durch eine ebenfalls hinzugezogene Besatzung eines Rettungswagens medizinisch versorgt. Verletzt wurde die 54-Jährige nicht.

Der 19-Jährige konnte widerstandlos festgenommen werden

Zum 19-Jährigen, der nach wie vor in der Wohnung laut herumschrie und randalierte, konnte zunächst kein Kontakt hergestellt werden. Vermutlich, ohne davon mitbekommen zu haben, dass die Polizei die Wohnanschrift umstellt hat, verließ er nach einiger Zeit das Haus.

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Daraufhin wurde er durch Polizeibeamte angesprochen. Sichtlich überrascht konnte er vorläufig widerstandslos festgenommen werden. In der Kleidung des jungen Mannes konnte ein Küchenmesser aufgefunden werden.

Strafanzeigen wegen Bedrohung und Sachbeschädigung

Nach eigenen Angaben habe der 19-Jährige Mittel zu sich genommen, die ursächlich für seinen psychischen Ausnahmezustand sein könnten. Diesbezüglich wurde er durch Rettungskräfte in eine entsprechende Fachklinik gebracht. Die Polizei fertigte Strafanzeigen wegen Bedrohung und Sachbeschädigung.