Im früheren „Saison Today“

„Soshe“ schließt Lücke in Braunschweigs Neuer Straße

| Lesedauer: 2 Minuten
Die Betreiberinnen des „Soshe" in der Neuen Straße, Lina Furman (links) und Inna Krasevic (rechts) mit Restaurantleiterin Anastasia Kinzel. 

Die Betreiberinnen des „Soshe" in der Neuen Straße, Lina Furman (links) und Inna Krasevic (rechts) mit Restaurantleiterin Anastasia Kinzel. 

Foto: Jonscher, Norbert

Braunschweig.  Die Gastronominnen setzen auf asiatisch angehauchte Gastronomie mit Erlebnischarakter. Voraussichtlich im März soll das „Soshe“ eröffnen.

„Duck Roll“ auf Rotkohl-Chutney. Karamellisierte Barbarie-Ente mit Trüffelfrischkäse und Avocado, Schnittlauch und Gurke. „Chairman Roll“ mit Jakobsmuscheln Avocado und Trüffelschaum. „Beluga Nigiri“ mit schwarzem Störkaviar, geflammtem Rinderfilet und Sojasoße. So klingt die neue Sushi-Offensive in der Neuen Straße. Im früheren „Saigon Today“ zieht im Frühjahr neues Leben ein, der Leerstand in der Braunschweiger Gastro-Meile hat sich damit nach nur wenigen Wochen geschlossen. Voraussichtlich im März soll das „Soshe“ eröffnen, ein Bar-Restaurant mit Erlebnischarakter, wie die Betreiberinnen, Lina Furman (36) und Inna Krasevic (38) betonen. Der Mietvertrag wurde jetzt unterzeichnet.

Ein Schwerpunkt soll dabei auf dem Außerhaus-Verkauf liegen

Und es wird kein weiterer Asiate in unserer Stadt sein, der dort einzieht, jedenfalls nicht im herkömmlichen Sinn. „Wir beide lieben die asiatische Küche, wollen unseren Gästen aber Sushi im New Style servieren, total unerwartete Kreationen als Geschmacksfusionen, angelehnt an die deutsche und französische Küche“, sagt Geschäftsführerin Lina Furman. Seit sechs Jahren ist sie gemeinsam mit Inna Krasevic in der Branche unterwegs. Während der Pandemie sei die Idee gereift, auch in der Braunschweiger Innenstadt mit ihrer Crossover-Küche an den Start zu gehen. Ein Schwerpunkt soll dabei auf dem Außerhaus-Verkauf liegen.

„Bei uns wird dem Gast keine Tiefkühlkost auf den Tisch geklatscht“

Die Karte sei mit nur 15 bis 20 Gerichten bewusst klein gehalten, dafür sehr abwechslungsreich. Inna Krasevic sagt: „Bei uns wird man immer etwas finden.“ Auf eines legen die beiden Gastronominnen besonderen Wert: auf die Qualität ihrer Produkte. „Bei uns“, sagt Lina Furman, „wird dem Gast keine Tiefkühlkost auf den Tisch geklatscht.“

Aber nicht nur auf qualitativ hochwertiges Essen soll es im „Soshe“ geben: „Wir wollen“, erklären die beiden Betreiberinnen, „mit unserer Erlebnisgastronomie unseren Gästen einfach nur einen schönen Abend bescheren.“

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