Feuer in Braunschweig

Hausbrand sorgt für Großeinsatz in Braunschweigs Siegfriedviertel

| Lesedauer: 2 Minuten
Zu einem Hausbrand im Braunschweiger Siegfriedviertel sind am Sonntagmittag mehrere Feuerwehren ausgerückt.

Zu einem Hausbrand im Braunschweiger Siegfriedviertel sind am Sonntagmittag mehrere Feuerwehren ausgerückt.

Foto: Jörg Koglin

Braunschweig.  Die Doppelhaushälfte im Donnerburgweg ist unbewohnbar. Aus noch ungeklärter Ursache fing das Haus am Sonntag Feuer. Es gibt zwei Verletzte.

Zu einem Großeinsatz in den Donnerburgweg im Siegfriedviertel sind Feuerwehr und Polizei am Sonntag, 26. September, gegen 12.30 Uhr ausgerückt. Mehrere Anwohner schlugen wegen der starken Rauchentwicklung Alarm. Obwohl die Feuerwehr schnell vor Ort war, stand die Doppelhaushälfte bereits vollständig in Brand.

Es gibt mindestens zwei Verletzte. Ein Mann und eine Frau wurden wegen des Verdachts auf Rauchgasvergiftung ins Krankenhaus gebracht. Sie bewohnten den linken Bereich der Doppelhaushälfte, aus dem das Feuer ersten Ermittlungen zufolge im Erdgeschoss ausbrach und sich seinen Weg über die Holztreppe hinauf zum Dach bahnte.

Ein Hund und mehrere Katzen konnten gerettet werden

Die Einsatzkräfte konnten die Bewohnerinnen und Bewohner samt Katzen retten. Im Freien wurden sie sogleich von einer Notärztin versorgt. Die beiden Personen mit Rauchgasvergiftung wurden in Braunschweiger Krankenhäuser transportiert. Die Katzen wurden unversehrt dem Tierschutz übergeben, heißt es in der Mitteilung der Feuerwehr.

Neben der Rettung von Menschen und Tieren versuchten die Wehren, die Nachbarhaushälfte zu schützen. Durch den Einsatz zahlreicher Trupps konnte ein Übergreifen der Flammen erfolgreich verhindert werden. Bei der Kontrolle der Nachbarhaushälfte konnte auch ein Hund unverletzt in Sicherheit gebracht werden, heißt es weiter. Das Haus ist unbewohnbar. Die Polizei schätzt den Schaden auf etwa 500.000 Euro.

90 Einsatzkräfte aus vier Braunschweiger Feuerwehrzügen sind vor Ort

Die Löscharbeiten gestalteten sich schwierig, da eine zerstörte Treppe im linke Gebäudeteil die Brandbekämpfung in den oberen Stockwerken unmöglich machte. Nach letzten Aufräumarbeiten konnte der Einsatz gegen 19 Uhr beendet werden. Insgesamt waren 100 Einsatzkräfte von Feuerwehr, Rettungsdienst, Notfallseelsorge, Tierschutz und Polizei vor Ort.

Die Polizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen. Derzeit ist eine Begehung des Brandhauses noch nicht möglich, da es einsturzgefährdet ist, heißt es weiter.

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