Alarm38-Aufreger in Arbeit: Landkreis will prüfen

Peine.  Diesen Aufreger hat ein Nutzer über „Alarm38“ gemeldet – die Redaktion recherchiert für Sie.

Im Landschaftsschutzgebiet am Nordrand von Wedtlenstedt sind alle möglichen Dinge zu entdecken.

Im Landschaftsschutzgebiet am Nordrand von Wedtlenstedt sind alle möglichen Dinge zu entdecken.

Foto: Privat

Auf unserem Internetportal „Alarm38“ hat ein Leser folgendes Anliegen: „Unser schönes kleines Wäldchen am Rande von Wedtlenstedt wird seit geraumer Zeit immer mehr vermüllt. Hier stehen unter anderem alte Pferdeanhänger, kaputte Kutschen, Anhänger für Trecker und Gartenabfälle, die hier illegal entsorgt werden. Ich möchte dies öffentlich machen, um die Verantwortlichen zur Rechenschaft zu ziehen und um dieses schöne Fleckchen Erde zu erhalten. Es ist ein Lebensraum für viele Tiere und ein schönes Erholungsgebiet.“

Landwirtschaftliche Geräte, ein Treckeranhänger, ein Pferdeanhänger, möglicherweise so eine Art Holzbude, die aber in sich zusammengebrochen ist: In dem Wäldchen zwischen Klosterstraße/Im Glinde und Pferdekoppeln am Nordrand von Wedtlenstedt lassen sich in der Tat Dinge finden, die ein Spaziergänger dort nicht unbedingt vermuten würde.

Das Brisante dabei: Bei diesem Gelände handelt es sich – zumindest zum Teil – um ein Landschaftsschutzgebiet. Wie Nachfragen unserer Zeitung bei der Gemeinde Vechelde und beim Landkreis ergeben, befindet sich dieses Gebiet im Privatbesitz. Geht von den dort abgestellten Gerätschaften eine Gefahr aus? Sind diese Gerätschaften noch in ihrem angestammten Sinne zu benutzen, oder ist es Schrott/Abfall? Diese Frage hat sich der Landkreis Peine als Umweltschutzbehörde mit Blick auf dieses Landschaftsschutzgebiet zu stellen – so schildert es Kreissprecher Fabian Laaß: „Wir werden uns das vor Ort anschauen und dann entscheiden.“

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