Mann starb bei Brand in Braunschweiger Gartenverein

Braunschweig.  In der Nacht wird die Feuerwehr zu einer brennenden Gartenlaube im Gartenverein Nibelungen gerufen. Ein Mann kann nur noch tot geborgen werden.

Aus den Trümmern der Gartenlaube im Gartenverein Nibelungen in Braunschweig barg die Feuerwehr einen Toten.

Aus den Trümmern der Gartenlaube im Gartenverein Nibelungen in Braunschweig barg die Feuerwehr einen Toten.

Foto: Jörg Koglin

Beim Brand einer Gartenlaube im Gartenverein Nibelungen in Braunschweig ist in der Nacht zu Donnerstag ein Mann ums Leben gekommen. Eine 29-jährige Frau wurde laut Polizei leicht verletzt. Die Identität des Toten ist demnach noch nicht endgültig geklärt. Das teilte die Feuerwehr am frühen Donnerstagmorgen mit.

Frau weist Feuerwehr auf weitere Person in brennender Gartenlaube hin

Der Alarm ging bei der Feuerwehr um 2.13 Uhr ein. Auf der Anfahrt erfuhren die Wehrleute, dass sich in der brennenden Gartenlaube Menschen aufhalten sollen. „Beim Eintreffen an der Zufahrt zum Gartenverein war der Feuerschein der brennenden Gartenlaube deutlich zu erkennen“, berichtet Einsatzleiter André Völzke. Als die Feuerwehr eintraf, kümmerte sich die Polizei an der Parzelle bereits um eine Frau, die die Wehrleute darauf hinwies, dass sich in der Laube noch jemand befindet. Sie konnte sich selbst aus der brennenden Laube befreien und kam zur Behandlung ins Krankenhaus. Die Besatzung eines Streifenwagens der Polizei hatte den zuvor entdeckt.

Feuerwehr muss Toten aus Trümmern bergen

Die Feuerwehr begann sofort, die Flammen zu löschen, wobei sich die Wasserversorgung als schwierig erwies: Eine 650 Meter lange Schlauchleitung musste gelegt werden. Nachdem der Brand gelöscht war, kam die schreckliche Erkenntnis: „Leider konnte die zweite Person nur noch tot aus den Überresten der Gartenlaube geborgen werden“, sagte Völzke. Die Brandursache ist noch unklar. Die Polizei ermittelt in enger Zusammenarbeit mit der Staatsanwaltschaft – auch zur zweifelsfreien Klärung der Identität des Mannes. Der Einsatz dauerte bis etwa 5.30 Uhr. feu

Die Kommentarfunktion wurde für diesen Artikel deaktiviert.