Polizei verhindert Schlägerei zwischen Eintracht- und VfL-Fans

Braunschweig.  Offenbar verabredet hatten sich Risikofans von VfL Wolfsburg und Eintracht Braunschweig. Die Polizei schritt ein – auch ein Hubschrauber war im Einsatz.

Blick vom Vorplatz des Braunschweiger Hauptbahnhofs. Hier hatten sich Risikofans von Eintracht Braunschweig und VfL Wolfsburg offenbar zu einer Schlägerei verabredet.

Blick vom Vorplatz des Braunschweiger Hauptbahnhofs. Hier hatten sich Risikofans von Eintracht Braunschweig und VfL Wolfsburg offenbar zu einer Schlägerei verabredet.

Foto: Norbert Jonscher / Archiv

In der Nacht zu Sonntag haben Einsatzkräfte der Bundes- und Landespolizei eine Auseinandersetzung zwischen Risikofans der Fußballvereine aus Wolfsburg und Braunschweig am Hauptbahnhof verhindert.

Polizei verhindert Hooligan-Schlägerei in Braunschweig

Wie die Polizei berichtet, mussten 250 Anhänger des VFL Wolfsburg auf der Rückfahrt vom Auswärtsspiel in Dortmund in Braunschweig umsteigen. Unter ihnen waren rund 100 gewaltbereite Fans. Auf Ansage eines Rädelsführers versammelten sich die Risikofans spontan auf dem Bahnhofsvorplatz in Braunschweig und bereiteten sich augenscheinlich auf eine körperliche Auseinandersetzung vor, indem sie Handschuhe, Mundschutz und Vermummungsutensilien anlegten.

Risikofans von Eintracht Braunschweig im Viehwegsgarten

Gleichzeitig entdeckten Polizeikräfte rund 20 Personen aus der Braunschweiger Risikoszene im gegenüberliegenden Viehwegsgarten. In enger Abstimmung mit der Landespolizei verhinderte die Bundespolizei ein Aufeinandertreffen der verfeindeten Gruppierungen.

Die aggressiven Wolfsburger erhielten einen Platzverweis für das Stadtgebiet Braunschweig. Nur mit Schlagstock und Pfefferspray in der Hand sowie einem Diensthund ohne Maulkorb gelang es der Polizei, die Situation unter Kontrolle zu halten. Gleichzeitig kontrollierten Landespolizisten die Braunschweiger Risikofans im Park.

VfL-Risikofans fuhren mit Polizeibegleitung nach Hause

Anschließend fuhren die Wolfsburger mit Polizeibegleitung und ohne weitere Vorkommnisse nach Hause.

Im Einsatz waren 28 Bundespolizisten, ein Diensthund, ein Polizeihubschrauber und rund 20 Beamte der Polizeidirektion Braunschweig. eng

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