Weihnachtsbäume werden zwischen 7. und 22. Januar geholt

Braunschweig.   Alba entsorgt in Braunschweig jährlich 220 Tonnen. Die Bäume werden geschreddert und in Holzkraftwerken zum Erzeugen von Strom und Wärme genutzt.

Die Mitarbeiter von Alba sind zwölf Tage in der gesamten Stadt unterwegs, um alle Bäume abzuholen.

Die Mitarbeiter von Alba sind zwölf Tage in der gesamten Stadt unterwegs, um alle Bäume abzuholen.

Foto: Alba Group

In der kommenden Woche beginnt Alba mit dem Einsammeln der Weihnachtsbäume im gesamten Stadtgebiet. Anwohner werden gebeten, die Bäume gut sichtbar und vollständig abgeschmückt möglichst am Tag der Abholung bis 6 Uhr am Straßenrand bereitzustellen. Wie Alba mitteilt, erfolgt die Abholung in der Früh- und Spätschicht. „Um eine Gefährdung des Straßenverkehrs auszuschließen, sollten die Bäume gesichert an die Straße gelegt werden“, so das Unternehmen. „Dabei ist zu beachten, dass abgestellte Weihnachtsbäume mit einer Höhe von über zwei Metern gekürzt und von der Wurzel befreit sein sollten.“

Die Abholaktion beginnt in den Stadtteilen mit verdichteter, mehrgeschossiger Bebauung. Los geht es am 7. Januar in den Bezirken Innenstadt und Nordstadt, der Abschluss ist am 22. Januar 2019 im Bezirk Wabe-Schunter.

„Jährlich sammeln wir in Braunschweig rund 220 Tonnen Weihnachtsbäume ein und geben sie zur Verwertung weiter“, so Matthias Fricke, Geschäftsführer der Alba Braunschweig GmbH. „Verteilt über zwölf Arbeitstage fahren wir nahezu täglich durch das Stadtgebiet, um eine reibungslose und schnelle Abholung zu gewährleisten.“

Anders als viele vermuten, werden nur die Weihnachtsbäume als Futter für Zootiere genutzt, die von Händlern nicht verkauft wurden, erläutert Fricke. So sei sichergestellt, dass die Tiere nicht durch übersehene Schmuckreste in Gefahr geraten. Für das stoffliche Recycling seien Nadelbäume aufgrund ihrer Beschaffenheit und ihrem geringen Anteil an Cellulose nicht geeignet. „Stattdessen werden sie der energetischen Verwertung zugeführt“, heißt es in der Pressemitteilung. „Dafür werden sie mit Spezialmaschinen geschreddert, in Container abgefüllt und anschließend Holzkraftwerken zur Verfügung gestellt. Energie erzeugende Unternehmen wandeln sie in ihren Öfen zu Strom und Wärme um. Als Alternative zu fossilen Brennstoffen liefern sie so einen Beitrag zum Umweltschutz.“

Die Termine in den Stadtbezirken

7. Januar Innenstadt und Nordstadt

8. Januar Östliches Ringgebiet und Westliches Ringgebiet

9. Januar Viewegsgarten-Bebelhof und Mascherode

10. Januar Heidberg-Melverode und Stöckheim

11. Januar Weststadt, Timmerlah-Geitelde-Stiddien und Broitzem

14. Januar Bienrode-Waggum-Bevenrode und Wenden-Thune-Harxbüttel

15. Januar Südstadt-Rautheim-Lindenberg

16. Januar Volkmarode (mit Dibbesdorf und Schapen) und Hondelage

17. Januar Veltenhof-Rühme und Schunteraue

18. Januar Lehndorf-Watenbüttel

21. Januar Lamme, Rüningen, Leiferde und Gartenstadt

22. Januar Wabe-Schunter (Gliesmarode, Riddagshausen, Querum, Querumer Forst, Pappelberg)

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