Neuer Segler für die Flieger der TU Braunschweig

Erster Stadtrat Christian Geiger testete das Cockpit des Segelflugzeugs. Julia Troschel und Nils Mackensen dankten für die städtische Förderung.

Erster Stadtrat Christian Geiger testete das Cockpit des Segelflugzeugs. Julia Troschel und Nils Mackensen dankten für die städtische Förderung.

Foto: Jan Denkhaus / Privat

Braunschweig.  Die Akademische Fliegergruppe Akaflieg hat ein doppelsitziges Segelflugzeug in Betrieb genommen. Fast 85 000 Euro gab die Stadt dazu.

Die Akademische Fliegergruppe Braunschweig (Akaflieg), ein Segelflugverein von Studierenden der Technischen Universität Braunschweig, hat am Freitag ein neues doppelsitziges Segelflugzeug in Betrieb genommen. Der „Duo Discus XL“ erweitert die Flugzeugflotte des Vereins um ein Ausbildungsflugzeug auf insgesamt acht Maschinen.

Die Neubeschaffung wurde mit finanzieller Unterstützung der Stadt in Höhe von 84 800 Euro möglich, wie es in einer Pressemitteilung der Verwaltung heißt. Als Dank für die Förderung wählte der Verein für das neue Flugzeug das amtliche Kennzeichen „D-0531“, das der Telefonvorwahl von Braunschweig entspricht.

„Die traditionsreiche Akaflieg ist ein Aushängeschild nicht nur für die TU und den Forschungsflughafen, sondern auch für den Mobilitäts- und Wissenschaftsstandort Braunschweig“, sagte Erster Stadtrat Christian Geiger. „Ich freue mich sehr, dass wir durch die Unterstützung im Rahmen der städtischen Sportförderung für einen kräftigen Aufwind für die Akaflieg sorgen können.“

Der „Duo Discus XL“ wurde als Ersatz für den bei einem schweren und tragischen Flugunfall im Jahr 2015 zerstörten Doppelsitzer angeschafft. Das neue Segelflugzeug, bei dessen Neubeschaffung insbesondere Sicherheitsaspekte im Vordergrund standen, soll der Ausbildung von Flugschülern sowie als Überlandflugzeug für junge Lizenzinhaber und erfahrene Überlandflieger dienen. Neben der Flugausbildung legt die Akaflieg als studentische Initiative einen Schwerpunkt auf das Forschen und Bauen rund um das Segelfliegen. In der vereinseigenen Werkstatt wird das erlernte Wissen der Studierenden am Segelflugobjekt in die Praxis umgesetzt. Von den acht Flugzeugen des Vereins sind vier selbst gebaute Prototypen, wie Nils Mackensen, stellvertretender Vorsitzender, erläutert.

Die Akaflieg hat 25 studentische Mitglieder und etwa 200 Ehemalige, die im Umfeld des Vereins wirken und diesen unterstützen.

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