Einwohnermeldeamt zieht im Sommer in die Friedrich-Seele-Straße

Braunschweig.  Das Gebäude am Hagenmarkt muss dringend saniert werden. Der genaue Umzugstermin wird noch bekanntgegeben.

Das Einwohnermeldeamt an der Fallersleber Straße muss dringend saniert werden.

Das Einwohnermeldeamt an der Fallersleber Straße muss dringend saniert werden.

Foto: Cornelia Steiner

Für voraussichtlich zweieinhalb Jahre zieht das Einwohnermeldeamt (Abteilung Bürgerangelegenheiten) in diesem Sommer von der Fallersleber Straße in die Friedrich-Seele-Straße 7. Wie die Stadtverwaltung mitteilt, wird der genaue Umzugstermin noch bekanntgegeben.

Der Umzug ist erforderlich, weil das Gebäude am Hagenmarkt dringend saniert werden muss. Die Arbeitsbedingungen für die Beschäftigten gelten schon lange als kaum noch zumutbar. Nach der Sanierung soll das Einwohnermeldeamt wieder dorthin zurückziehen.

Verkehrs-GmbH richtet eine zusätzliche Linie ein

Im Gebäude Friedrich-Seele-Straße 7 ist die Barrierefreiheit nach Auskunft der Stadt durch einen Fahrstuhl sichergestellt, der auch über einen Zugang mittels Rampe über den Hof zu erreichen ist. Ein behindertengerechtes WC sei dort ebenfalls vorhanden.

Die Verkehrs-GmbH wird eine zusätzliche Buslinie vom Donauknoten über die Friedrich-Seele-Straße zum Messegelände Nord und zurück einrichten. Der Bus soll werktags von 8 bis 18 Uhr und samstags von 8 bis 13 Uhr jeweils alle 30 Minuten verkehren. Während der Sanierung der Ringgleisbrücke mit vorübergehender Sperrung der Friedrich-Seele-Straße ist nur eine eingeschränkte Linienführung möglich. In diesem Zeitraum wird ein barrierefreier Kleinbus eingesetzt.

Unmittelbar vor dem Gebäude werden 15 Kurzzeitparkplätze (60 Minuten, werktags 8-18 Uhr) und ein Behindertenparkplatz eingerichtet.

Studieninstitut ist für die Sanierung zuständig

Das Gebäude am Hagenmarkt gehörte der Stadt bislang zu einem Drittel - zu zwei Dritteln war es im Besitz des Niedersächsischen Studieninstituts. Ende 2017 hatte der Rat beschlossen, dass das Studieninstitut alleiniger Eigentümer werden soll. Dieser Schritt ermögliche eine schnellere Sanierung, hieß es, da die städtische Bauverwaltung keine freien Kapazitäten habe. Der Kaufpreis, den das Studieninstitut hätte zahlen müssen, wird mit der Miete verrechnet – die Stadt mietet die von ihr benötigten Räume für 20 Jahre.

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