„Hier gibt’s einen Glockenschatz“

Jan Hendrik Stens vom Verein Deutsches Glockenmuseum

Jan Hendrik Stens vom Verein Deutsches Glockenmuseum

Was können sich unsere Leser unter einem Kolloquium zur Glockenkunde vorstellen?.  1

Bei unseren jährlichen Kolloquien kommen Sachverständige, Fachleute und Interessierte zu einem Austausch zusammen. In Vorträgen, Diskussionen und gemeinsamen Exkursionen setzen sich die Teilnehmer interdisziplinär mit dem Themenbereich Glocke auseinandert. Dabei werden musikalische, historische, theologische, aber auch technische Aspekte betrachtet.

2Warum haben Sie Braunschweig als Tagungsort gewählt?

Für gewöhnlich finden die Kolloquien am Vereinsstandort im westfälischen Gescher statt. Regelmäßig sind wir aber auch an Orten, wo es besondere Glocken zu sehen und zu hören gibt. In diesem Jahr sind wir in Braunschweig, wo trotz schwerer Kriegszerstörungen ein überaus wertvoller Schatz an bedeutenden historischen Glocken erhalten geblieben ist.

3 Welches ist die bedeutendste Braunschweiger Glocke – und warum?

Das wertvollste Ensemble der Stadt ist sicherlich das zwölfstimmige Domgeläut, von dem zehn Glocken aus dem Mittelalter stammen.

Die größte Glocke der Stadt hängt jedoch in St. Martini – der „große Adler“ wurde 1624 von lothringischen Wandergießern gefertigt.acr

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