Polizei: „Bragida“ hat 13 Rechtsextreme weggeschickt

Braunschweig  Gegen einen Teilnehmer der Kundgebung wurde Anzeige wegen Nötigung erstattet. Anlass war ein Transparent.

Rund 50 Teilnehmern der „Bragida“-Kundgebung (links) standen einige hundert Anhänger vom „Bündnis gegen Rechts“ gegenüber.

Rund 50 Teilnehmern der „Bragida“-Kundgebung (links) standen einige hundert Anhänger vom „Bündnis gegen Rechts“ gegenüber.

Foto: Florian Kleinschmidt

Bei den beiden Demonstrationen am Montagabend in der Innenstadt ist es laut Polizei am Ende gegen 21.30 Uhr vereinzelt zu Streit und leichten Körperverletzungen gekommen. So sei etwa ein Teilnehmer der „Bragida“-Kundgebung von einem Gegendemonstranten angegriffen worden, berichtet Pressesprecher Wolfgang Klages.

Außerdem wurde ihm zufolge Anzeige wegen Nötigung gegen einen „Bragida“-Teilnehmer erstattet. Der 26-Jährige hatte ein Transparent in Richtung der Gegendemonstranten vom „Bündnis gegen Rechts“ gehalten: „Linke Aktivisten haben Namen und Adressen – kein Vergeben, kein Vergessen.“

Das Transparent hatte unter den „Bündnis“-Anhängern große Empörung ausgelöst. Der Vorgang sei zur rechtlichen Würdigung an die Staatsanwaltschaft weitergeleitet worden, so Klages.

Wie er weiter mitteilt, hat die Versammlungsleiterin der „Bragida“-Kundgebung 13 polizeilich bekannte Rechtsextreme aus Braunschweig und Umgebung aufgefordert, ihre Kundgebung zu verlassen.

Kommentar-Profil anlegen
*Pflichtfelder
Leserkommentare (4)