Land: Mehr Mess-Stellen in Thune

Braunschweig  Die Radioaktivität soll öfter gemessen werden.

Das Niedersächsische Umweltministerium bringt im Industriegebiet Thune Richtlinien zur Anwendung , um „die Bevölkerung und Umwelt noch besser vor radioaktiver Strahlung zu schützen“.

Wie Sprecher Rudi Zimmeck erläuterte, betreffe dies die Firmen Eckert & Ziegler Nuclitec und GE Healthcare Buchler. Für sie gilt die Richtlinie zur Emissions- und Immissionsüberwachung kerntechnischer Anlagen. Das hieße: Es wurden zum 1. Januar mehr Mess-Punkte eingerichtet und es werde häufiger gemessen.

Info-Veranstaltung geplant

Dazu sei die Zahl der Mess-Stellen in Thune von drei auf sechs erhöht worden, um Gamma- und Neutronenstrahlung zu ermitteln. Erstmals werde am Standort Braunschweig die Neutronen-Ortsdosis auch durch den Niedersächsischen Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN) überwacht.

Das Umweltministerium kündigte eine Informationsveranstaltung durch das Gewerbeaufsichtsamt Braunschweig an. Leiter Andreas Aplowski teilte dazu mit, dass es bislang noch keinen genauen Termin gebe. Geplant sei eine Veranstaltung im Februar.

Öffentlich, so Aplowski, solle diese Veranstaltung nicht sein. Geplant sei, die Veränderungen zunächst den Anwohnern, den Vertretern von Bürgerinitiativen, Vereinen sowie von angrenzenden Schulen und Kitas zu erläutern. auch Mitglieder der Ratsfraktionen sowie der Bezirksrat sollen eingeladen werden.

Das Umweltministerium kündigte zudem an, die Ergebnisse der Umgebungsüberwachung im Industriegebiet Thune in Form eines Jahresberichtes im Internet zu veröffentlichen.

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