Betriebsrat rügt Stadt wegen Eckert & Ziegler

Braunschweig  VW-Betriebsrats-Chef fordert: Region vor radioaktiver Strahlung bewahren.

Im Jubiläumsjahr freut sich Volkswagen Braunschweig über eine positive Beschäftigungsentwicklung und wichtige Schlüsselprodukte, die der Standort gewinnen konnte. Auf einer Betriebsversammlung wurden am Mittwoch allerdings auch Probleme angemahnt.

So nehme man gesellschaftspolitisch mit Sorge die atomaren Entwicklungen in der Region wahr. Insbesondere mit Blick auf die direkten Nachbarn Eckert & Ziegler. „Wie konnte es passieren, dass in Sichtweite zu Volkswagen direkt neben einem großen Schulzentrum und mitten in einem Wohngebiet, ein Zwischenlager bewilligt wurde und sogar erweitert werden soll? Hier muss endlich der Rat der Stadt seine Verantwortung wahrnehmen“, erklärte Uwe Fritsch vor rund 2500 Beschäftigten des Volkswagen-Werkes Braunschweig.

Der Vorsitzende des Betriebsrates forderte die ebenfalls anwesenden Kommunalpolitiker bei der Betriebsversammlung auf, ihrer Pflicht nachzukommen und die Region vor dem Schaden durch radioaktive Strahlung zu bewahren.

Volkswagen Braunschweig hat mit über 8100 Beschäftigten den bislang höchsten Beschäftigungsstand in seiner Geschichte.red

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