VfB Rot-Weiß erhielt bedeutenden Preis für Patenschaftsmodell

Braunschweig  Verein wurde in Oldenburg für sein Engagement ausgezeichnet.

Riesenfreude beim VfB Rot-Weiß – mal wieder! Denn der Traditionsverein ist seit Jahren dauerhaft Gast als Sieger bei Preisverleihungen. Gestern wurde er im Oldenburger Rathaus feierlich für sein soziales Engagement geehrt – verliehen wurde ein Preis von höchster Stelle.

Das „Bündnis für Demokratie und Toleranz – gegen Extremismus und Gewalt“ bestimmte den Braunschweiger Sportverein aus dem Westen der Stadt zu einem von insgesamt 67 Projekten aus ganz Deutschland für sein „vorbildliches und nachahmenswertes Engagement“ zum Preisträger im Wettbewerb „Aktiv für Demokratie und Toleranz 2012“.

Die Verantwortlichen durften sich über 4000 Euro für ihr Vereinsprojekt freuen. Konkret wurde diesmal das bereits seit dem Jahr 2000 bestehende Patenschaftsmodell für sozial benachteiligte Kinder aus Braunschweig, insbesondere dem Westlichen Ringgebiet belohnt: Dabei werden Paten vom Verein gesucht und gefunden, die den Jahresbeitrag in Höhe von 72 Euro für solche Kinder und Jugendliche übernehmen, deren Familien ihn nicht aufbringen können. Ein Erfolgsmodell – derzeit werden so 80 Kinder darin unterstützt, aktiv Sport zu treiben. Und: Gerade auch Kinder aus Migrantenfamilien konnten so ihre sportliche Heimat bei Rot-Weiß finden.

Stolz nahmen Pressewart Bernhard Schnelle und Schriftführer Karl-Heinz Brennecke gestern die Auszeichnung vor Ort entgegen.

Erster Vorsitzender Udo Sommerfeld sagte unserer Zeitung: „Nachdem wir zuletzt den Präventionspreis der Stadt Braunschweig gewonnen haben, wird so das besondere Engagement des Vereins erneut gewürdigt. Es hat einen Hintergrund – es erwächst aus der sozialen Struktur des Quartiers. Wir versuchen, dem Stadtteil etwas zurückzugeben.“

DER WETTBEWERB

Name: „Aktiv für Demokratie und Toleranz 2012“

Veranstalter: Bündnis für Demokratie und Toleranz

Preisträger: 67 Projekte aus ganz Deutschland, darunter sechs aus Niedersachsen.

Preise: 2000 bis 5000 Euro.

Und dieses Miteinander ermögliche auch, dass der Verein als solcher bestehen bleiben könne.

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