10.000 Euro lagen unter Fußmatte am Hospiz

Braunschweig  Der anonyme Wohltäter hat sich von dem inzwischen sogar internationalen Medienecho auf seine Spenden nicht verschrecken lassen.

Hopsizleiter Michael Knobel und Pflegemitarbeiterin Karina Poßberg freuen sich über die 10 000-Euro-Spende.

Hopsizleiter Michael Knobel und Pflegemitarbeiterin Karina Poßberg freuen sich über die 10 000-Euro-Spende.

Foto: Rudolf Flentje

Der anonyme Wohltäter hat sich von dem inzwischen sogar internationalen Medienecho auf seine Spenden nicht, wie von manchen Menschen befürchtet, verschrecken lassen. Er hat erneut eine 10 000-Euro-Spende hinterlegt. Diesmal bedachte er das Braunschweiger Hospiz.

Eine Praktikantin, die abends Müll zum Container gebracht hatte, entdeckte auf dem Rückweg einen weißen Briefumschlag, der unter der Fußmatte im beleuchteten Haupteingang des Hospiz hervorlugte. Sie hob ihn auf und brachte ihn einer Pflegedienstmitarbeiterin. Diese öffnete den Umschlag, fand das Geld und die Kopie eines Berichtes über das Hospiz. „Hocherfreut rief die Mitarbeiterin mich dann an“, sagt Hospizleiter Michael Knobel. Mit dem Geld soll ein Raum für Fortbildungen gestaltet werden.

Die Gesamtspendensumme erhöht sich mit der Hospizspende auf 190 000 Euro. Die Serie begann Anfang November. Bedacht wurden u. a. die Stiftung Opferhilfe, Kindertagesstätten, Kirchengemeinden, die Suppenküche im Heidberg und die Braunschweiger Tafel.

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