Ein Spektakel

Verhandelt wird (...) ab Januar 2022 in der Lindenhalle Wolfenbüttel. Wolfenbüttel? Warum nicht in der VW-Hauptstadt Wolfsburg?

Hendrik Rasehorn

So einen Aushang sieht man nicht alle Tage im Schaufenster vom Landgericht Braunschweig: Drei Seiten, vollgeschrieben mit Terminen – es ist das Verfahren gegen Heinz Jakob Neußer und drei weitere Ex-VW-Führungskräfte. Drei Richter, zwei Ergänzungsrichter, vier Ergänzungsschöffen, drei Staatsanwälte und neun Verteidiger stehen bereit. Da wird ein dickes Brett gebohrt. Ich lese: Verhandelt wird in der Stadthalle Braunschweig und ab Januar 2022 in der Lindenhalle Wolfenbüttel. Wolfenbüttel? Warum nicht in der VW-Hauptstadt Wolfsburg? Das wäre mal eine Ansage der Justiz gewesen. Sicherlich hätte der ein oder andere (Ex-)Werker die Gelegenheit genutzt, dort mal als Zuschauer vorbeizuschauen. Aber wer weiß, 133 Tage sind zunächst angesetzt – wie groß ist das Interesse an dem Fall im Januar? Oder in einem Jahr? Oder im August 2023 – bis dahin soll verhandelt werden.

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