In und um die Hattorfer Plantage: Pedelecs in der Praxis

Hattorf.  Der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club und die Polizeiinspektion starten ein Training für die Nutzer dieser Gefährte.

Teilnehmer des Pedelec-Trainings üben.

Teilnehmer des Pedelec-Trainings üben.

Foto: LARS LANDMANN / regios24

„Mein Pedelec und ich – ein gutes Team“. Unter dieser Devise starteten der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club (ADFC) und die Polizeiinspektion am Samstag ein Training für Nutzer von Pedelecs. Letztere sind landläufig als E-Bikes bekannt. Gerade in Corona-Zeiten ist dieses Fortbewegungsmittel häufig(er) unterwegs. Die Grundlage für die Theorie- und Praxisunterweisung formulierte die ADFC-Vorsitzende Karin Klaus-Witten mit den Worten: „Wir wollen die Sicherheit im Umgang mit Pedelecs und die Freude am Fahren erhöhen.“ Ausgangspunkt und Ziel für die zeitversetzte „Schulung“ von drei Gruppen war die Plantage in Hattorf. Zu Beginn frischte „Fahrradcop“ Michael Brandt die verkehrsrechtlichen Kenntnisse der Gruppen auf. Anschließend ging es auf einen Parcours mit Pylonen und Markierungen. Eine Aufwärmübung für die abschließende Fahrt über 10 Kilometer. Jedes Team wurde von erfahrenen Tourführern begleitet. Das waren Silke Hitschfeld (Polizei) sowie Maike Neumann-Balzereit und Rüdiger Burghardt (beide ADFC).

Die Fahrt führte in Richtung Hasselbachtal über unterschiedliche Bodenprofile, von Asphalt bis Sand. „Unterwegs werden wir auf Gefahren hinweisen. Und wir werden allgemeine Dinge ansprechen und ausprobieren, wie das Aufsteigen, das Anfahren und die Trittfrequenz“, kündigte Burghardt an. Hitschfeld und Neumann-Balzereit hatten die Strecke vor Beginn noch einmal auf kritische Stellen wie aufgeweichten Boden inspiziert. Gabi Hübenthal gehörte zu den Teilnehmern. „Ich fahre inzwischen aus Überzeugung nicht mehr Auto. Ich bin aufs Pedelec umgestiegen und nutze heute die Gelegenheit, meine Kenntnisse zu erweitern.“ Bärbel Kuba war ebenfalls mit von der Partie, obwohl sie mit dem – im Juni in Nürnberg erworbenen – Pedelec „sehr gut klarkommt“. Über ihre Eindrücke und Erfahrungen bei dieser Veranstaltung tauschten sich die Gruppen im Anschluss an die Touren bei Kaffee und Kuchen aus.

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