Architekt Alvar Aalto

Projektaufruf für erste deutsche Aalto-Week in Wolfsburg

| Lesedauer: 3 Minuten
Von links: Nicole Froberg (Stadt Wolfsburg, Leiterin Fachgebiet Denkmalschutz und Baukultur), Tommi Lindh (Geschäftsführer Alvar-Aalto-Stiftung), Esther Orant (Stadt Wolfsburg, Forum Architektur) und Stadtbaurat Kai-Uwe Hirschheide (Stadt Wolfsburg) freuen sich auf die Alvar-Aalto-Woche.

Von links: Nicole Froberg (Stadt Wolfsburg, Leiterin Fachgebiet Denkmalschutz und Baukultur), Tommi Lindh (Geschäftsführer Alvar-Aalto-Stiftung), Esther Orant (Stadt Wolfsburg, Forum Architektur) und Stadtbaurat Kai-Uwe Hirschheide (Stadt Wolfsburg) freuen sich auf die Alvar-Aalto-Woche.

Foto: Stadt Wolfsburg/Lars Landmann

Wolfsburg.  Die Veranstaltungsreihe soll vom 31. August bis 11. September 2022 stattfinden. Wer mit einer Veranstaltung dabei sein möchte, kann sich melden.

Natürliche Materialien, geschwungene Formen und viel Licht – der finnische Architekt
Alvar Aalto gehört nicht nur für Kenner zu den Ikonen der Architektur- und Designgeschichte. Mit dem Alvar-Aalto-Kulturhaus, der Heilig-Geist-Kirche und dem Stephanus-Gemeindezentrum hat er in Wolfsburg so viele Bauten wie in keiner anderen Stadt außerhalb Finnlands realisiert.

Dieser besondere Status unter den Aalto-Städten und der 60. Geburtstag des Alvar-Aalto-Kulturhauses sind Anlass für die Alvar-Aalto-Stiftung in Helsinki, nach Wolfsburg zu kommen und gemeinsam mit der Stadt die erste Alvar-Aalto-Week außerhalb Finnlands zu planen.

Das bauliche und geistige Erbe Aaltos wird gefeiert

Die Veranstaltungsreihe vom 31. August bis 11. September 2022 rund um Aalto, Architektur, Kunst und Kultur ist offen für alle, die mitmachen wollen, teilt die Stadt Wolfsburg mit. Die Veranstaltungswoche wurde von der Alvar-Aalto-Stiftung in Helsinki ins Leben gerufen und ist jährlich in einer anderen Aalto-Stadt zu Gast. „Wir wollen mit der Alvar-Aalto-Week gemeinsam mit den Menschen vor Ort das bauliche und geistige Erbe Aaltos feiern und einladen, Vertrautes neu zu entdecken“, erläutert Tommi Lindh, Geschäftsführer der Alvar-Aalto-Stiftung.

Gepflegt und bewahrt wird so das materielle und geistige Erbe des Architekten. Die Stiftung hat unter anderem das internationale Netzwerk der Aalto-Städte initiiert, in dem auch Wolfsburg Mitglied ist. Zusammen mit der Alvar-Aalto-Week geht auch der Vorsitz des Netzwerks im kommenden Jahr nach Wolfsburg. Gemeinsam gaben Tommi Lindh und Stadtbaurat Kai-Uwe Hirschheide am Wochenende den Startschuss für die Bewerbungsphase. „Die Hälfte aller Aalto-Bauten in Deutschland steht in Wolfsburg – so viel Aalto lässt sich sonst in keiner Stadt außerhalb Finnlands erleben. Darum freuen wir uns sehr, 2022 Gastgeber der Alvar-Aalto-Week zu sein“, bekräftigte Stadtbaurat Kai-Uwe Hirschheide.

„Vom Stadtspaziergang über Schaufensterausstellungen oder Lesungen bis hin zu praktischen Workshops. Wir sind gespannt welche Vorschläge es gibt.“

Wer mit einer eigenen Veranstaltung oder einem Projekt dabei sein möchte, kann sich ab sofort beim Forum Architektur der Stadt Wolfsburg melden, das die Alvar-Aalto-Week vor Ort koordiniert. „Den Ideen sind dabei keine Grenzen gesetzt“, erklärt Nicole Froberg, Leiterin des Fachgebiets Denkmalschutz und Baukultur. „60 Jahre Aalto in Wolfsburg kann man auf viele Arten feiern – vom Stadtspaziergang über Schaufensterausstellungen oder Lesungen bis hin zu praktischen Workshops. Wir sind gespannt welche Vorschläge es gibt.“

Das Forum Architektur ist auch mit eigenen Projekten dabei. „Wir wollen noch nicht zu viel verraten, aber wir planen unter anderem, das Alvar-Aalto-Kulturhaus wieder stärker zum öffentlichen Raum hin zu öffnen“, sagt Esther Orant, Projektleiterin beim Forum Architektur.

Weitere Informationen zum offenen Projektaufruf und den Möglichkeiten, sich zu beteiligen, sind im Internet zu finden unter wolfsburg.de/alvar-aalto.

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