Darum befindet sich Wolfsburgs Tiergehege auf historischem Boden

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Das Areal des  Tiergeheges am Klieversberg; weiter oberhalb stand früher das Haus des Brennmeisters (bis 1960) und das Cafè Mückenstich (bis 1971).

Das Areal des  Tiergeheges am Klieversberg; weiter oberhalb stand früher das Haus des Brennmeisters (bis 1960) und das Cafè Mückenstich (bis 1971).

Foto: Eberhard Rohde

Wolfsburg.  In seinen „Wolfsburger Geschichten“ schreibt Eberhard Rohde über die Millionen Jahre alte Geschichte des heutigen Tiergeheges.

Hier der Klieversberg, dort der Rotheberg. Dazwischen liegt wie in einem kleinen Tal die Trasse der Braunschweiger Straße. Oben auf dem bis 110 Meter aufragenden Klieversberg stoßen wir auf eine ganz andere Erdformation. Ebenfalls versteckt wie in einem stillen Tal liegend. Ein kleiner Teich, dahinter das Klinikum in Sichtweite und eine zehn Meter hohe Steinwand. Heute wird der idyllisch gelegene Platz vom Tiergehege bestimmt. Ein Ort für Naturfreunde, nicht für Klettersportler. Die „redenden“ Steine der steilen Wand aus grauem Kalk und Mergelgestein erinnern uns an alte Stein-Zeiten. An einen Kalksteinbruch. Mit kräftigen Stangen wurde er von der fast 80 Millionen Jahre alten Felswand gebrochen. Die Steinbruchzeiten währten, wie die Forscher meinen, gute 800 Jahre. Der Klieversberg, der auch als „Klüwers Berg“ in den Annalen auftaucht, ist solange schon Platz der Steinhautechnik.

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Steine vom Klieversberg und Rothehof sind in verschiedenen Gebäuden verbaut

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Historienstein erinnert an die Geschichte des Steinbruchs

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